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Oberriet
16.01.2026
16.01.2026 21:26 Uhr

PEMAT aus Oberriet gewinnt den Preis der Rheintaler Wirtschaft

Bild: Rebekka Grossglauser
Am Rheintaler Wirtschaftsforum in der Aegeten in Widnau wurde der Preis der Rheintaler Wirtschaft vergeben. Dieses Jahr ging der Preis nach Oberriet an das Unternehmen PEMAT unter der Führung von Peter Mattle.

1992 in Hinterforst von Peter Mattle, welcher dem Unternehmen auch den Namen gibt, gegründet, entwickelte sich die später in Oberriet ansässige Firma immer weiter zu einem Spezialisten im Biegen und Walzen von Metallen. Eines der ganz grossen Highlights war 2003 die Realisation des «Prestige-Auftrages Festspielbühne Bregenz» für das Musical «West Side Story». In diesem Jahr zügelte das Unternehmen zudem nach Oberriet. 

2011 folgte ein weiterer Meilenstein: Die Realisation des Bühnenbildes für die Auslosung der Fussball-Europameisterschaft 2012. 2019 erfolgte ein weiterer Neubau und jetzt, am 16. Januar 2026 konnte der Geschäftsführer Peter Mattle den Preis der Rheintaler Wirtschaft von Klaus Brammertz, AGV-Präsident, in Empfang nehmen.

Global bekannt – allerdings nicht durch den Namen

Klaus Brammertz verlor ein paar Worte über den Preisträger: «Die PEMAT aus Oberriet stellt Produkte her, die niemand sonst auf der Welt herstellt. Den Namen kennt wohl kaum jemand, allerdings sind alle schon mal mit den Produkten in Berührung gekommen. Daher war es für die Jury sonnenklar, dass der Preis der Rheintaler Wirtschaft in diesem Jahr an die PEMAT gehen muss.»

Der Geschäftsführer liess seiner Frau einen besonderen Dank zukommen. «Ich habe immer wieder neue Dinge im Kopf, an denen ich herumstudiere. Und da konnte es in der Vergangenheit schon auch mal sein, dass ich bereits gebuchte Ferien absagen musste. Danke für dein Verständnis. Ich habe auch jetzt bereits wieder ein Projekt im Sinn, allerdings weiss ich noch nicht, ob ich es umsetzen werde. Schliesslich bin ich im Pensionsalter.»

Ein langjähriger Partner von Peter Mattle ergänzte in einer kurzen Rede: «Geht nicht, gibts nicht. Das ist die Mentalität von Peter und das erstaunt mich immer wieder. Peter findet immer eine Lösung, egal welches Problem er vor sich hat. Das macht die Arbeit auch nach all den Jahren noch so spannend.»

Fabian Alexander Meyer
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