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Kanton
16.01.2026

Umfrage: Impfpflicht klar durchgefallen

Impfen obligatorisch? – «NEIN!» sagen unsere Leserinnen und Leser. (Symbolbild)
Impfen obligatorisch? – «NEIN!» sagen unsere Leserinnen und Leser. (Symbolbild) Bild: Pixabay
Die Teilrevision des Epidemiegesetzes im Kanton St.Gallen rund um eine Impfpflicht sorgt für Kritik. Auch unseren Lesern geht dies klar zu weit, wie das Umfrage-Ergebnis zeigt.

Es ist zwar nur ein Teil der Gesundheitsgesetz-Revision, doch dieser schlägt schweizweit enorm hohe Wellen: Der Kanton St.Gallen will künftig das Impfen für obligatorisch erklären und Verweigerer mit einer Busse von bis zu 20'000 Franken bestrafen.

Darüber empören sich nicht nur zahlreiche Personen aus der Bevölkerung, auch die NZZ geht mit dem Ostschweizer Kanton hart ins Gericht und spricht von einer «unverfrorenen Zumutung».

Die zum Thema lancierte Umfrage von Linth24, an der sich rund zehn Mitglieder der Portal24-Gruppe beteiligten, erhielt grosse Aufmerksamkeit. Über 2'700 Leserinnen und Leser nahmen daran teil. Wir danken Ihnen vielmals für die rege Beteiligung.

Umfrage-Ergebnis: klares NEIN

Die Rückmeldungen der Leserschaft sprechen eine klare Sprache:

92,51% (2'508 Stimmen) der Umfrage-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer sind der Meinung, dass diese Regelung zu weit geht, und lehnen eine Impfpflicht ab.

Lediglich 2,51% (68 Stimmen) wären mit einer Regelung einverstanden, jedoch in einer anderen und klar begrenzten Form.

4,76% (129 Stimmen) sind für die Einführung einer Impfpflicht gemäss Teilrevision.

Sechs Personen sind unentschlossen und entschieden sich für die Option «Ich weiss es nicht».

Es bleibt nun abzuwarten, wie der Kanton St.Gallen mit den zahlreichen Reaktionen umgehen wird. Die Vernehmlassung zur Totalrevision endete am 16. Januar 2026.

Das Umfrage-Ergebnis im Detail. Bild: Linth24

Das Umfrage-Ergebnis finden Sie auch hier.

Martin Ferrari, Linth24
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