Gemeindepräsidentin Shaleen Mastroberardino eröffnete den Abend mit einem Rückblick auf den Projektstart vor rund zwei Jahren. Die Ortsplanungsrevision sei komplex und verlange interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Beteiligt waren unter anderem Philipp Gemperle von der Agentur «die Botschafter», externer Berater Ueli Strauss, Martin Lippuner und Beat Aliesch vom Planungsbüro Stauffer & Studach, welche durch den Abend führten.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Gemeinde plant, ihr Wachstum durch qualitätsvolle Verdichtung innerhalb der Bauzonen zu steuern.
- Der kommunale Richtplan zeigt die Entwicklung der nächsten 25 Jahre.
- Die Schulraumplanung zeigt Bedarf an zwei zusätzlichen Kindergärten und drei bis fünf neuen Schulzimmern bis 2040/50.
- Die Bevölkerung kann sich bis 2. Juni 2025 online beteiligen: mitwirken-berneck.ch.
- Der Prozess folgt drei Schritten: Gesellschaftsleitbild – Strategien & Richtplan – Nutzungsplanung.
Mitwirkung und gesellschaftliche Einbindung
Philipp Gemperle erläuterte, dass die Erarbeitung der Strategie im Dialog mit dem Gemeinderat und einem Sounding Board erfolgte – einem Gremium mit Vertretern aus Gewerbe, Parteien, Vereinen, Kirche und der Ortsgemeinde. Er erinnerte an das im Vorjahr verabschiedete Gesellschaftsleitbild «Berneck lebt», das als Grundlage für die Planungsinstrumente dient.