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Altstätten
10.01.2026
10.01.2026 11:00 Uhr

FDP Rheintal steht vor einem schwierigen Jahr

Oskar Seger, Parteipräsident FDP Kanton St.Gallen, und Peter Nüesch, Präsident FDP Rheintal. Beide sind zudem Kantonsräte
Oskar Seger, Parteipräsident FDP Kanton St.Gallen, und Peter Nüesch, Präsident FDP Rheintal. Beide sind zudem Kantonsräte Bild: Fabian Alexander Meyer
Das Jahr 2026 hält für die FDP Rheintal eine Vielzahl Herausforderungen bereit. Neben der Crans-Montana-Tragödie gibt auch der Druck einer SVP-Initiative den Liberalen keine Ruhe.

Am 9. Januar 2026 lud die FDP Rheintal zur alljährlichen Neujahrsbegrüssung. Dieses Mal verschlug es die Freisinnigen rund um Peter Nüesch zur Caron nach Altstätten.

Auf einer Führung durch den Betrieb sowie die weiteren Geschäftsfelder, beispielsweise Golfball24 und Dietsche Caravan Camping AG, zeigte sich die Vielfältigkeit der Unternehmen. Der Caron-Geschäftsführung gebührte an diesem Abend die Ehre und sie wurde mit einem Präsent der FDP beschenkt.

Im Schatten von Crans-Montana

Im Anschluss an die Führung war es Zeit für eine Rede von Peter Nüesch, Kantonsrat und FDP-Rheintal-Parteipräsident. Wenig überraschend war diese bedeutend düsterer als man es von der FDP gewohnt war. Zu sehr hing die Crans-Montana-Tragödie noch im kollektiven Gedächtnis der Schweiz und überschattete im ganzen Land den Neujahrsauftakt.

«Das Jahr 2026 hat sehr tragisch begonnen. Beim Brand in Crans-Montana kamen viele Menschen ums Leben und noch mehr wurden verletzt. Ich bitte euch alle, eine kurze Schweigeminute für die Opfer der Tragödie abzuhalten.»

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«Hart aber fair»

Auf die Schweigeminute folgte ein Gastreferat von Oskar Seger, der neue Präsident der FDP Kanton St.Gallen und Kantonsrat. Auch er zeichnete ein düsteres Bild; dieses Mal allerdings im Hinblick auf die Politik. «Wir haben kein einfaches Jahr vor uns. Insbesondere die SVP-Nachhaltigkeitsinitiative beschäftigt uns sehr.»

Die Nachhaltigkeitsinitiative der SVP will verhindern, dass die Schweiz zehn Millionen Einwohner erreicht. Die steigende Zahl an Einwohnern zerstöre die Natur, erhöhe Mieten und überfordere Infrastrukturen.

Die FDP ist in Alarmbereitschaft, vor allem wegen dem Fehlen eines Gegenvorschlags. Zudem seien ausländische Fachkräfte wichtig für die Wirtschaft.

Auf kommunaler Ebene beschäftigt die FDP vor allem die Sicherheit, aufgrund des Status als Grenzkanton. Wer sich integriere, die Kultur schätze und etwas für die Gesellschaft mache, sei hier willkommen. Diejenigen, die die Unruhe stiften, sollen gehen. «Hart, aber fair.»

Fabian Alexander Meyer
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