Eduard R. Ith verschickte vor wenigen Tagen einen Leserbrief, in welchem er sich öffentlich darüber ausliess, dass die Stadt Altstätten trotz des nationalen Crans-Montana-Trauertages die Beizenfasnacht eröffnete. Ith nannte das Vorgehen pietätlos, angesichts der Katastrophe im Club «Le Constellation». Rheintal24 fragte beim Stadtpräsidenten Ruedi Mattle nach.
Mattle weist Kritik zurück
Der Stadtrat liess den Start Beizenfasnacht trotz Trauertag durchführen: Mattle sagt dazu: «Es handelt sich bei der Eröffnung der Beizenfasnacht nicht um einen eigentlichen Fasnachtsanlass wie bspw. den Urknall oder den Tschätteriumzug (einen solchen hätte man allenfalls abgesagt oder wenn möglich verschoben).» Viel mehr sei es der Tag, an welchem die dekorierten Bars geöffnet seien.
«Ich wüsste auch nicht, auf welcher Rechtsgrundlage wir dekorierten Bars das Öffnen untersagen könnten, während alle anderen Lokalitäten offen bleiben. Ich gehe davon aus, dass wir in diesem Fall mit Schadenersatzansprüchen konfrontiert worden wären.» Auch im Stadtrat sei Crans Montana ein Thema gewesen. «Das hat uns sehr bewegt und erschüttert – gerade auch als Eltern. Auch haben wir uns als Behörde hinterfragt und überlegt, ob und wie wir das Risiko solcher Ereignisse reduzieren können.»