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Leserbrief
Au
07.08.2023
09.01.2025 18:45 Uhr

«SFS erstellt gesundheitsschädliches Windrad im Wohngebiet»

Elisabeth Vetsch - streitbare Aktivistin gegen Coronamassnahmen und gegen die Windkraft
Elisabeth Vetsch - streitbare Aktivistin gegen Coronamassnahmen und gegen die Windkraft Bild: Ulrike Huber
Die Windkraft werde als Heilsbringer gegen die Stromknappheit im Winter angepriesen. Was so nicht richtig sei. Die Anti-Corona-Aktivistin Elisabeth Vetsch zieht in einem Leserbrief gegen die Windkraft zu Felde.

Elisabeth Vetsch, schweizweit bekannte Corona-Leugnerin und Aktivistin, hat ein neues Betätigungsgebiet gefunden. Waren es früher die Anti-Corona-Massnahmen, die den gerechten Zorn der Auer Ex-Anwaltssekretärin hervorgerufen haben, so ist es jetzt die Windkraft. Ihr Leserbrief im Wortlaut:

«Der Aktivismus der Klimahysterie nimmt Fahrt auf. Die Windkraft wird nun als Heilsbringer gegen die Stromknappheit im Winter angepriesen. Man weiss jetzt schon, dass der Stromertrag die Baukosten sowie die Kosten der Zerstörung der Natur und die Gesundheitsrisiken für die umliegende Bevölkerung nie aufwiegen können.

SFS will in Heerbrugg auf einer Industrieparzelle, die aber mitten in einem Wohngebiet liegt, ein solches Windrad erstellen.

Auf der Website «rhintlwind.ch» werden in den FAQs alle Einwände dagegen klein- und schöngeredet. Kein Wort davon, dass die niederfrequenten Schwingungen massivste gesundheitliche Probleme hervorrufen.

Mithilfe einer funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRI) konnten Forscher nachweisen, dass der Infraschall eine pathologische Stressreaktion erzeugt, die das menschliche Gehirn nachweislich verändert.

Schon einmal darüber nachgedacht, was für Materialien für ein einziges Windrad benötigt werden? 260 Tonnen Stahl, 4,7 Tonnen Kupfer, 1'200 Tonnen Beton, drei Tonnen Aluminium, zwei Tonnen seltene Erden. Einer Erhebung zufolge werden für die Herstellung von Windrädern hohe Mengen an Eisenerz aus Brasilien, Kupfer aus Peru und Chile, Silber als Mexiko und Argentinien, Bauxit aus Guinea sowie Seltene Erden aus China benötigt.

Dass nach einem Rückbau der Anlage 90 Prozent der eingesetzten Materialien wiederverwendbar sind, ist falsch. Unter «Windräder: Rückbau bringt Riesenprobleme | agrarheute.com» erfährt man, was für Probleme beim Rückbau der Windräder entstehen.

Von umweltfreundlich keine Rede!

So soll die Anlage bei der SFS dereinst aussehen Bild: PD
«Alternative Energien sind sinnlos, wenn sie genau das zerstören, was man durch sie schützen will: Die Natur.»
Reinhold Messner (Extrembergsteiger, Abenteurer, Autor)

Windparks sind nachweislich verantwortlich für den Klimawandel, da eine Windkraftanlage kinetische Energie der Luftmassen (genannt «Wind») aus der Atmosphäre entnimmt, um diese in elektrische Energie umzuwandeln, hat der Wind hinter der Anlage eine wesentlich geringere kinetische Energie, das heisst, er wird abgebremst. Es entsteht ein sogenannter «Nachlauf», ein turbulenter Windschweif, der viele Kilometer lang sein kann.

Es kann nicht sein, dass SFS mitten in einem Wohngebiet ein Windrad erstellt, das die Gesundheit von Mensch und Tier gefährdet. Ausserdem wird der Lebensraum der Vögel (Milan, Storch etc.) nachhaltig gestört. Die Flügelspitzen der Windkraftanlagen erreichen Geschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometer pro Stunde! Besonders Greifvögel wie der Rotmilan oder der Mäusebussard achten nicht darauf und werden von den Flügeln erschlagen.

Wollen wir das wirklich?

Elisabeth Vetsch, Au

Ist die Nutzung von Windkraft tatsächlich für den Klimawandel verantwortlich, wie von Elisabeth Vetsch und der Website windwahn.de behauptet? Bild: appenzell24.ch

Die in Leserbriefen geäusserten Meinungen und Ansichten müssen nicht mit jenen der Redaktion übereinstimmen. Wir behalten uns vor, Leserbriefe zu kürzen, insofern sie dadurch inhaltlich nicht verändert werden. Für den Inhalt von Leserbriefen haftet der Autor des Schreibens.

Redaktion rheintal24

 

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