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Altstätten
02.10.2021
03.10.2021 10:05 Uhr

Rekord-Wohnmobiltreffen auf der Allmend

v.l. Rolf Järmann, Urs Weishaupt, Gemeindepräsident Ruedi Mattle und Rhema-Geschäftsführer Simon Büchel begrüssten die Teilnehmer beim grössten Wohnmobiltreffen der Schweiz
v.l. Rolf Järmann, Urs Weishaupt, Gemeindepräsident Ruedi Mattle und Rhema-Geschäftsführer Simon Büchel begrüssten die Teilnehmer beim grössten Wohnmobiltreffen der Schweiz Bild: Ulrike Huber
An diesem Wochenende findet auf der Allmend Altstätten das grösste Wohnmobiltrefffen der Schweiz statt. 139 Wohnmobile haben den Weg nach Altstätten gefunden.

Seit etwa zwei Jahren betreibt die Rheintal Messe und Event AG auf der Allmend in Altstätten einen Wohnmobilstellplatz. Gemeinsam mit dem Verein Wohnmobilland Schweiz wurde das Konzept erarbeitet und erfolgreich umgesetzt. «ch bekomme immer wieder positive Rückmeldungen aus Beizen und Läden, bei denen die Wohnmobiltouristen einkehren oder einkaufen», erzählt Gemeindepräsident Ruedi Mattle, der die Teilnehmer des Wohnmobiltreffens willkommen hielt, «diese Form des sanften Tourismus hat sich als vorteilhaft für Altstätten erwiesen.»

  • Ruedi Mattle: «Diese Form von sanftem Tourismus ist vorteilhaft für unsere Stadt» Bild: Ulrike Huber
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  • Simon Büchel: «Die politische Unterstützung durch die Stadt hat uns geholfen, mit dem Stellplatz so gross zu werden» Bild: Ulrike Huber
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  • Urs Weishaupt: «Am Stellplatz selbst verdient man nichts» Bild: Ulrike Huber
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  • Rolf Järmann: «Sicher reisen mit kurzfristiger Planung» Bild: Ulrike Huber
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Hundert Franken Umsatz

Urs Weishaupt von Wohnmobilland Schweiz hat die Zahlen zu den Ausführungen von Ruedi Mattle: «Jeder Wohnmobilfahrer, jeder Begleiter lässt pro Tag im Schnitt 100 Franken Umsatz in der Standortgemeinde liegen. Wobei die Stellplätze selbst bei einer Standgebühr von 20 Franken pro Nacht keinen Profit bringen.» Altstätten ist als Anlaufpunkt für die Wohnmobile ideal. Urs Weishaupt: «Unsere Mitglieder fahren dorthin, wo sie wissen, dass es Stellplätze gibt. Und dass es, wie hier in Altstätten, immer genug Platz zum Parken gibt.»

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Tatsächlich hat sich die Allmend in Altstätten zum grössten Wohnmobilstellplatz der Schweiz gemausert. «Der Trend zu den Wohnmobilen wird weitergehen», ist sich Rolf Järmann, Präsident von Wohnmobilland Schweiz sicher, «gerade in Coronazeiten haben die Menschen erkannt, wie sicher und angenehm diese Art zu reisen mit der kurzfristigen Planungsmöglichkeit ist.»

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Anzahl der Stellplätze wird laufend grösser

Järmann verspricht, dass kurz- bis mittelfristig auch viele deutsche und französische Wohnmobilkollegen in Altstätten Halt machen werden. «Die haben früher die Schweiz aufgrund der mangelnden Stellplätze bei ihren Reisen ausgelassen. Wir konnten aber in den letzten beiden Jahren bereits 224 neue Stellplätze initiieren und organisieren, sodass es inzwischen in unserem Land 330 Stellplätze mit insgesamt 3´172 Abstellplätzen gibt.»

Es war an der Zeit, dass Wohnmobilland Schweiz ein Treffen für seine Mitglieder organisiert. Auf der Allmend, die bestens dafür geeignet ist und sogar mehr Platz als für die 139 WoMos, die zu diesem Rekordtreffen gekommen sind, aufweisen würde. Mit bester Infrastruktur. Mit Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten. Und mit einem tollen Freizeitangebot und dem Anschluss an das Radwegenetzt direkt am Platz. Denn der Wohnmobilfahrer reist in der Regel immer mit Fahrrädern an, um am Stellplatz mobil zu sein.

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Beste Erfahrungen gemacht

«Auch wir von der Rhema als Verwalter der Allmend haben mit dem WoMo-Stellplatz die besten Erfahrungen gemacht», so Simon Büchel von Allmend Rheintal, «Wir sind nach und nach auf die Bedürfnisse und Wünsche der Gäste eingegangen. Aber moderat, denn wir wollen kein Campingplatz sein.» Dazu gehört auch die Verweildauer von maximal drei Tagen. Wer länger bleiben will, soll ein Camping aufsuchen.

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Für das Wohnmobiltreffen auf der Allmend an diesem Wochenende hat Wohnmobilland Schweiz auch ein Programm aufgestellt. Am Freitag wurden bei der Anreise der Fahrzeuge Sicherheitsaspekte beachtet und jedes ankommende WoMo gewogen. Denn die meisten fahren ja in der Kategorie der 3,5 Tonnen-Fahrzeuge und da ist man schnell einmal überladen. Und tatsächlich, acht Prozent der gewogenen Fahrzeuge waren zu schwer.

Geselliges Völkchen

Am Samstag folgen dann Fachvorträge für das Wohnmobilvolk. Und für den Abend ist grosses Beisammensein im Festzelt angesagt. Wobei die Wohnmobilisten ohnehin ein geselliges und kontaktfreudiges Völkchen sind, die immer mit ihren wechselnden Nachbarn plaudern und gerne im Campingstuhl vor ihrem Mobil auch Vorbeilaufenden ein Gläschen ausgeben.

rheintal24/gmh/uh