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Fussball Regional
14.05.2021
26.08.2021 19:16 Uhr

Fussballtransfers und -gerüchte Saison 2021/2022

Christian Mendes: 48-jährig, aber noch voll im Saft.
Christian Mendes: 48-jährig, aber noch voll im Saft. Bild: doppelpass-online.de
Der Regionalfussball-Ticker von rheintal24 berichtet regelmässig über die Geschehnisse hinter den Kulissen.

Nur noch wenige Wochen und die kommende, dann hoffentlich wieder komplett auszuspielende Fussballsaison wird beginnen. Alle bisherigen Facts und Features zum Rheintaler Fussballgeschehen vom Abbruch der Herbstrunden bis Anfang Mai finden Sie hier. Und aktuell gibt es nachstehende Gerüchte, Vereinswechsel und Histörchen zur neuen Saison:

Dastan verletzt - Mendes kommt

St.Margrethen-Torwart Teoman Dastan hat sich beim Spiel in Ruggell am Sprunggelenk verletzt und wird voraussichtlich bis Ende der Vorrunde ausfallen. Mit der Verpflichtung von Vorarlbergs Goalie-Legende Christian Mendes haben die Verantwortlichen auf der Rheinau bereits auf den Ausfall reagiert und den Goalie bis Winter fix verpflichtet. Gemäss Vizepräsident Fredi Britt wird der 48-jährige österreichisch-brasilianische Doppelbürger aber voraussichtlich erst in der übernächsten Partie gegen die Reserven des FC Vaduz spielberechtigt sein. 

Aber es gibt auch gute Nachrichten. In der 2. Vorrunde des Schweizer Cups wurde den Heldsbergern wiederum ein Heimspiel zugelost. Am 18. September empfängt die Shoshi-Elf den FC Romanshorn. 

 

Andrade per sofort zum FC Widnau

Gestern stand er noch für den FC Ruggell beim Heimspiel gegen den FC St.Margethen auf dem Platz, nun wird Andrade per sofort ein Widnauer. Der offensive Mittelfeldspieler stand schon beim FC Buchs, USV Eschen/Mauren und dem FC Balzers unter Vertrag. Der FC Widnau reagiert damit auf die vielen verletzungsbedingten Ausfälle. 

Helmar Andrade (rechts) wechselt per sofort auf die Aegeten Bild: Ulrike Huber

Jung bleibt doch!

Überraschende Wende in der Auer Goalie-Causa. Kevin Jung spielt die kommende Saison definitiv beim FC Au-Berneck und bleibt somit auf der Degern. Diesem Entscheid gingen intensive Gespräche zwischen Jung und den anderen Beteiligten voraus. Mit ihm, Fabio Staudacher und dem jungen Joel Eugster stehen Cheftrainer Roman Hafner nun drei Torhüter zur Verfügung. 

Rheintal24 hat bei Sportchef Guido Böhrer nachgefragt: «Wir gehen definitiv mit drei Torhüter in die Saison. Joel Eugster wird sich im Sog von Jung und Staudacher weiterentwickeln können. Auf die Frage, ob eine klare Nummer 1 definiert werde, weicht der Sportchef aus: «Das ist Sache des Trainerteams. Meine Aufgabe ist es, den Verein auf sportlicher Ebene weiterzuentwickeln und die Zukunft zu sichern.»

Hafner steht vor einer nicht einfachen Entscheidung. Möglich, dass der erfahrene Übungsleiter abwechselnd mit Jung und Staudacher spielt. Das wäre wohl ein halbwegs konfliktfreier Kompromiss. Beim morgigen Cup-Spiel gegen den FC Bischofszell ist Staudacher noch nicht spielberechtigt. 

 

 

Kevin Jung: Soll zumindest bis im Winter bei der Degern-Elf bleiben. Bild: Ulrike Huber

Verlässt Jung den FC Au-Berneck?

Beim FC Au-Berneck scheint der Baum zu brennen. Beim gestrigen Testspiel gegen den FC Widnau stand Neuzugang Fabio Staudacher über 90 Minuten im Kasten der Degern-Elf. Der langjährige Stammkeeper Kevin Jung war weder im Kader noch auf dem Platz anwesend. Nahe stehende Quellen kolportieren, dass Jung nach der Verpflichtung von Staudacher den Bettel hingeworfen habe. Auf Anfrage von rheintal24 wollte sich Jung (noch) nicht zum Fall äussern. Auch eine entsprechende Anfrage an Sportchef Guido Böhrer blieb bis jetzt unbeantwortet - «silenzio stampa» quasi.

Der 30jährige Kevin Jung steht seit Januar 2017 beim FC Au-Berneck zwischen den Pfosten und gehört zu den besten Goalies in der Liga. Die Verpflichtung von Staudacher dürfte aus Sicht von Jung alles andere als ein Vertrauensbeweis sein. Das letzte Wort in dieser Transferposse ist wahrscheinlich noch nicht gesprochen.  

 

St.Margrethen verplichtet Spahiu

Ernis Spahiu stürmt neu für den FC St.Margrethen. Der 24-jährige Offensivspieler wechselt von Absteiger Rheineck auf die Rheinau. Davor war er für den FC Höchst in der Vorarlberg-Liga tätig. Cheftrainer Besart Shoshi, der den Wechsel eingefädelt hat, freut sich auf den Neuzugang: «Ernis bringt zusätzliche Qualität in unsere Offensive und passt auch menschlich ins Team.»

Noch fehlt den Heldsbergern ein zweiter Goalie, sonst aber sei die Kaderplanung grösstenteils abgeschlossen, so der Cheftrainer. 

Ernis Spahiu (links): In der neuen Saison Teamkollege von Marc Lütolf und Salvatore Forgia. Bild: Ulrike Huber

Au-Berneck bestätigt Staudacher-Wechsel

Nun also doch. Nach längerem Hin und Her haben sich die beiden Parteien definitiv über einen Wechsel geeinigt. Au-Berneck Sportchef Guido Böhrer hat den Transfer gestern Abend gegenüber rheintal24 bestätigt. 

Fabio Staudacher hat gestern Abend das erste Training auf der Degern absolviert. Mit ihm und dem langjährigen Stammgoalie Kevin Jung duellieren sich zwei der besten 2. Liga-Goalies um die Nummer 1 auf der Torhüterposition - eine Konstellation mit ordentlicher Sprengkraft. Jung hat die ganze Vorbereitung absolviert und dürfte zumindest anfangs Saison als Nummer 1 gesetzt sein. Es wird spannend sein, wie sich diese Konstellation im Verlaufe der Saison entwickelt. Oder um es in der Boxer-Sprache auszudrücken: «Let’s get ready to rumble!»

Fabio Staudacher gegen Kevin Jung: Die wohl heisseste Affiche um die Nummer 1 im Tal. Bild: facebook.com

Au-Berneck dementiert Wechsel von Staudacher

Unser Artikel zum Wechsel von Fabio Staudacher zum FC Au-Berneck hat Reaktionen ausgelöst. Dazu Guido Böhrer, Sportchef bei der Degern-Elf: «Richtig ist, dass wir mit Fabio Staudacher gesprochen haben. Eine schriftliche Vereinbarung besteht allerdings noch nicht. Wenn ein Goalie mit dieser Qualität auf dem Markt ist, muss man das prüfen. Auf der anderen Seite haben wir bereits ein Goalie-Duo für die kommende Saison. Es sind noch einige Details zu klären. Wir werden uns im August nochmals mit Staudacher an einen Tisch setzen.»

Kevin Jung steht seit fünf Jahren beim FC Au-Berneck zwischen den Pfosten und überzeugte mit hervorragenden Leistungen. Dazu engagiert er sich im Verein noch in anderen Funktionen. Mit diesem Hintergrund wird er seinen Platz zwischen den Pfosten kaum kampflos hergeben und eine klare Erwartungshaltung haben. Auf der anderen Seite ist die Ersatzbank für Staudacher aufgrund seines Rendements kaum eine Option.

Zwei Torhüter auf Augenhöhe im Amateurbereich zu betreuen, dürfte auch für einen erfahrenen Trainer wie Roman Hafner ziemlich herausfordernd werden. Man darf gespannt sein, wie sich diese fast toxische Konstellation weiterentwickelt - aktuell gleicht diese am ehesten einer «amour foux».

Au-Berneck Cheftrainer Roman Hafner: Die Qual der Wahl auf der Goalieposition. Bild: Ulrike Huber

Staudacher zurück in die alte Heimat

Fabio Staudacher wechselt auf die kommende Saison zum FC Au-Berneck. Dort trifft er auf seinen Kumpel und Au-Berneck Captain Mario Zivic, mit dem er aktuell einen Segeltörn auf dem Ionischen Meer absolviert. «Piccolino», wie er von seinen Freunden liebevoll genannt wird, hütete bereits 2014 bis 2017 das Tor auf der Degern. Seine vorherigen Stationen waren der FC St.Margrethen, FC Diepoldsau, FC Widnau und die U18 des FC St.Gallen. 

Bei Au-Berneck wird sich Staudacher mit Stammtorwart Kevin Jung um die Nummer 1 duellieren müssen. Ob das der richtige Nährboden für den sensiblen Staudacher sein wird, wird sich zeigen. 

 

Staudacher (links) und Zivic im Hafen von Lefkada und beim FC Au-Berneck wieder vereint Bild: fas

«Kugelblitz» mit Comeback

Normalerweise berichtet rheintal24 nicht über Transfers in der 5. Liga, in diesem Fall machen wir aber gerne eine Ausnahme. Yalcin Yümlü, im Rheintal auch als «Kugelblitz» bekannt, gibt in der kommenden Saison sein Comeback beim FC St.Margrethen - bei der dritten Mannschaft in der 5. Liga.

Seine beste Zeit erlebte der passionierte Mercedes-Fahrer in der Saison 2010/2011 beim FC St.Margrethen mit dem Aufstieg in die 2. Liga, an dem Yümlü mit 37 Toren massgeblichen Anteil hatte. Auch mit dem FC Rebstein gelang ihm der Aufstieg in die 2. Liga. Weitere Stationen waren der FC Widnau und Au-Berneck. Mit seiner Fitness stand der Goalgetter die meiste Zeit seiner Karriere auf Kriegsfuss. Aktuell scheint er aber fitter denn je: «Ich spiele mittlerweile leidenschaftlich Tennis beim TC St.Margrethen. In der Vorbereitung werde ich bei den Läufen vorne mitmischen.»

Der «Kugelblitz» (links) verstärkt in der neuen Saison die dritte Mannschaft des FC St.Margrethen. Trainer Pasquale freut sich auf seinen prominenten Neuzugang. Bild: sal

St.Margrethen mit vier Neuzuzügen

Auf der Rheinau wird man wieder aktiv. Der Verein gibt vier Neuverpflichtungen bekannt. Von Absteiger Rheineck wechseln Fatlum Aliu und Florent Imeri ins Nachbardorf. Auf der Goalieposition kehrt Teoman Dastan von Altenstadt als Nachfolger von Fabio Staudacher auf die Rheinau zurück. Und mit Serkan Aktas, der zuletzt für Austria Lustenau II auflief, kehrt ein weiterer Ex-St.Margrether zurück zum Team von Besart Shoshi. 

Die Verantwortlichen des FC St.Margrethen scheinen gewillt zu sein, den Kader nach der verkorksten Rückrunde, in welcher man nur mit Glück und dank der Konstellation, dass die Rückrunde nicht gespielt werden konnte, nicht abgestiegen ist, für kommende Saison zu verstärken. 

Fatlum Aliu: Nach den Stationen Au-Berneck und Rheineck folgt nun der Wechsel zum FC St.Margrethen. Bild: FC Au-Berneck
Serkan Aktas (links) verstärkt die Offensive des FC St.Margrethen Bild: VN

Kolbensteiner verstärken sich

Der FC Montlingen verpflichtet für die neue Saison 2021/22 den 22-jährigen Österreicher Sandro Daradan. Dies teilt der Verein auf seiner Webseite mit. Der Offensivmann wechselte im Winter zum FC Widnau, konnte sich dort aber keinen Stammplatz erkämpfen. Vorher war er unter anderem bei Altach, Lustenau und Eschen unter Vertrag. Ebenfalls zum Team von Eric Regtop stösst Marcel Siegler. Der Deutsche sei seit kurzem im Rheintal wohnhaft und habe beim FCM angefragt, ob er zum Team stossen könne, heisst es im Bericht. 

Sandro Daradan: Nach einem halben Jahr auf der Aegeten geht es weiter auf den Kolbenstein. Bild: Ulrike Huber

Sonderegger zum SC Brühl

Denis Sonderegger verlässt den FC Brauerei Egg (Vorarlberg) und wird neuer Cheftrainer beim SC Brühl in der Promotion League. Der bald 30jährige Widnauer war in seiner Trainerkarriere auch schon für die Jugendabteilungen des FC St.Gallen, FC Widnau, FC Wil und FC Winterthur tätig. Für den FC Sion war er als Gegneranalyst unterwegs. Beim FC Brauerei Egg war Sonderegger erstmals für eine Aktivmannschaft verantwortlich. Nun folgt der nächste Karriereschritt in die dritthöchste Liga der Schweiz. 

Denis Sonderegger übernimmt den SC Brühl als Cheftrainer Bild: egg-news.at

Popescu von Widnau nach Au

Für viele junge und talentierte Spieler ist die Aegeten der richtige Ort, um ihren sportlichen Traum weiter zu leben. Für manche aber wird das Engagement bei den Blau-Weissen zur Sackgasse. Wir für Giovanni Popescu. Vor zwei Jahren vom FC Vaduz II gekommen, hatte das Jungtalent grosses Verletzungspech und schaffte so nie den Sprung in die Stammelf. Mit dem Wechsel zum FC  Au-Berneck macht er den richtigen Schritt zur richtigen Zeit. Denn Trainer Roman Hafner hat ein gutes Händchen für Talente.

Der Auer Trainer Roman Hafner hat ein bekannt gutes Händchen für den Aufbau von jungen Talenten wie Giovanni Popescu Bild: Ulrike Huber

Kaum da - schon wieder weg

Sandro Daradan, ein echter Mittelstürmer, kam in der Winterpause von der Lustenauer Austria-Amateuren auf die Aegeten. Er war von sich aus aufgetaucht, wollte unbedingt bei den Widnauern spielen. Doch nach zwei Kurzeinsätzen ist alles wieder anders. Zwar hatte der bullige Spieler gleich nach seiner Einwechslung im Match gegen Montligen ein Tor geschossen und eines vorbereitet, stand aber gegen Balzers wieder nicht in der Startaufstellung. Seiner Laune und seiner Körpersprache war anzumerken, dass ihm das nicht passte. Dazu kamen dann wohl noch Vorwürfe seiner Trainer und Mitspieler, dass er mit einer unbedachten Aktion eine rote Karte riskierte. Sei wie es sei. Jedenfalls will Daradan wieder weg. Wohin, weiss er noch nicht.

Nur zwei Kurzeinsätze für Sandro Daradan, dann wollte er schon wieder weg Bild: Ulrike Huber

Hammertransfer beim FC Widnau: Goalie Ilija Kovacic ist zurück

Im Jänner standen die Blau-Weissen auf einmal ohne Goalie da. Julian Schatzmann legt ein Studienjahr im Ausland ein. Und Alessio Demarchi hat seine Handschuhe vorläufig im Regal verräumt. Zunächst sah es so aus, als wäre Petar Petrov vom FC Rheineck die Lösung des Tormannproblems. Doch dieser blieb auf der Stapfenwis.

Jetzt der Rheintaler Königstransfer: Ilija Kovacic kommt nach elf Jahren in der Ferne auf die Aegeten zurück. In dieser Zeit war er Stammgoalie in der Challenge-League oder Promotion-League. Zuletzt stand Kovacic beim SC YF Juventus Zürich zwischen den Pfosten. Aber auch für den FC Basel, den FC St.Gallen, den FC Chiasso, den FC Aarau und den FC Schaffhausen pflückte der wuchtige Goalie die Bälle sicher aus der Luft. Was wichtig ist: Ilija Kovacic ist ein Widnauer Eigengewächs, einer der blau-weisses Blut in den Adern hat. Beste Aussichten also für das Team.

Der Rheintaler Königstransfer in diesem Sommer: Profi-Goalie Ilija Kovacic kehrt zu seinem Stammverein auf die Aegeten zurück Bild: fcschaffhausen.ch

Ermin Caluk verstärkt den FC Diepoldsau-Schmitter

Der gebürtige Österreicher spielte schon in den Jahren 2013 bis 2015 auf der Rheininsel. Danach wechselte Caluk nach  Vorarlberg zu Rätia Bludenz ehe er ein Jahr später auf der Degern für den FC Au Berneck auflief. Weitere Stationen waren dann der FC Dornbirn und der SV Satteins.

Ermin Caluk spielt in der neuen Saison beim FC Diepoldsau-Schmitter Bild: fischerverein-feldkirch.at

Goalie Petrov bleibt doch auf der Stapfenwis

Einmal Widnau und retour? Auf der Aegeten war man der Meinung, dass der ehemalige Oberste-Liga-Keeper Petar Petrov vom FC Rheineck zum FC Widnau wechseln würde. Jetzt ist alles wieder ganz anders. Gestern hat Petrov dem Stapfenwis-Sportchef Michael Hausmann zugesagt, in Rheineck zu bleiben. Blau-Weiss-Sportchef Markus Hutter zeigte sich im Telefongespräch schwer enttäuscht. «Jetzt geht die Suche nach einem guten Tormann wieder los.»

Rheinecks Goalie Petar Petrov erwartet in Widnau eine neue Herausforderung Bild: Ulrike Huber

Vertragsverlängerungen beim FC St.Margrethen

Fabio Staudacher und Marc Lütolf spielen auch in der kommenden Saison beim FC St.Margrethen. Gegenüber rheintal24 haben beide Spieler ihre Zusage gegenüber der Vereinsleitung bestätigt. 

Fabio Staudacher hütet bereits seit 2017 das Tor auf der Rheinau. Auch der bald 34-jährige Marc Lütolf hängt nochmals eine Saison an. Vizepräsident Fredi Britt ist erfreut über die Zusagen: «Lütolf und Staudacher sind schon länger bei uns dabei und identifizieren sich mit dem Verein. Dieses Bekenntnis zum FC St.Margrethen werte ich als Erfolg und stimmt mich optimistisch, dass wir auf kommende Saison eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen.»

Marc Lütolf hängt noch ein Jahr dran Bild: Ulrike Huber
Fabio Staudacher: Der starke Rückhalt bleibt der Shoshi-Elf erhalten. Bild: facebook.com

FC St.Margrethen mit erstem Neuzugang

Die Heldsberger verstärken sich auf die neue Saison mit Nurkan Ibrahimi. Ibrahimi hat bereits die Vorrunde der aktuellen Saison bei der Shoshi-Elf bestritten und wechselte im Winter zum FC Altstätten. Nun kehrt er auf die Rheinau zurück. 

Hingegen hat sich der vom FC St.Margrethen kommunizierte Wechsel von Mergim Osmani zum FC St.Margrethen als veritable «Ente» erwiesen. Gegenüber rheintal24 bestätigt Osmani, dass er definitiv auch in der nächsten Spielzeit für den FC Altstätten auflaufen wird. 

 

 

Nurkan Ibrahimi (links) kehrt nach einem halben Jahr zum FC St.Margrethen zurück. Bild: Facebook/FC St.Margrethen
Mergim Osmani bleibt beim FC Altstätten Bild: fcmontlingen.ch

Der Bär bleibt auf der Rheinau

Dem neuen Vereinsoberhaupt Fredi Britt ist der erste Coup gelungen. Vereins-Ikone Besart Shoshi bleibt weitere zwei Jahre bis Ende der Saison 2022/2023 Cheftrainer auf der Rheinau. Für den FC St.Margrethen bedeutet das Planungssicherheit und Kontinuität, was das Fanionteam anbetrifft. 

Shoshi gehört auf der Rheinau quasi zum Inventar. Bereits als 15-Jähriger debütierte er in der 1. Mannschaft. Abgesehen von einer Saison und zwei Kurz-Gastspielen bei Hohenems und Au-Berneck spielte der Abwehr-Haudegen immer mit grösster Leidenschaft für die Heldsberger. Es ist anzunehmen, dass Shoshi zumindest in der kommenden Saison als Spieler-Trainer agieren wird. Zuzutrauen ist es ihm allemal.  

 

Das neue Traumpaar im Rheintaler Fussball: Cheftrainer Besart Shoshi (links) und sein neuer Chef, Vizepräsident Fredi Britt. Bild: PD

Adi Brunner bleibt beim FC Altstätten

Nun ist es fix. Adi Brunner wird auch in der kommenden Saison 2021/2022 an der Seitenlinie stehen, und dies Liga-unabhängig. Der FC Altstätten fühlt sich ob der Tatsache, dass der Verband die aussehenden Spiele aus der Vorrunde fertig spielen und dann die Saison werten will, nicht fair behandelt. Rheintal24 hat darüber berichtet. 

«Die Solidarität der Spieler mit dem Verein, auch beim anstehenden Abstieg zusammenzubleiben, hat uns bewogen auch unseren Beitrag zur Konsolidierung zu leisten. Die Abmachung gilt vorerst für ein Jahr,» so Brunner. 

Assistiert wird er in der kommenden Saison von seinem Kumpel Sahin Irisme. Der ehemalige Widnau-, Altstätten- und Gossau-Akteur wechselt von der Diepoldsauer Rheinauen auf die GESA. Irisme soll nebst seinen Co-Trainer-Engagement auch weiterhin als Spieler eingesetzt werden. 

 

Adi Brunner wird den FC Altstätten auch kommende Saison betreuen. Bild: Ulrike Huber

Neuer Goalie beim FC Widnau?

Die Fussballspatzen pfeifen es von den Dächern, aber offiziell ist noch keine Bestätigung zu bekommen: Goalie Petar Petrov wechselt von der Stapfenwis auf die Aegeten. Wenn man weiss, dass den Blau-Weissen vor wenigen Monaten mit Julian Schatzmann (Auslandsaufenthalt) und Alessio Demarchi (schöpferische Pause) zwei von drei Torleuten abhanden kamen, weiss auch, dass eine Suche gestartet werden musste. Fündig wurde man vorerst in Rheineck, wo mit Petar Petrov immerhin ein Mann zwischen den Pfosten steht, der schon in der höchsten bulgarischen Liga gespielt hat. Doch die Suche geht weiter...

nas/gmh