Home Region Sport Magazin In-/Ausland Agenda
Fussball Regional
12.05.2021
13.05.2021 14:49 Uhr

Facts & Features im Rheintaler Fussball Saison 2020/2021

Giuliano Lamorte kommt vom FC Widnau zum FC Au-Berneck
Giuliano Lamorte kommt vom FC Widnau zum FC Au-Berneck Bild: Ulrike Huber
Der Regionalfussball-Ticker von rheintal24 berichtet regelmässig über die Geschehnisse hinter den Kulissen.

Giuliano Lamorte neu beim FC Au-Berneck 05

Das ist was los beim FC Widnau. Beinahe jeden Tag erreicht uns eine neue Transfermeldung in dieser «silly season» ohne Spiele und wirkliches Training mit Körperkontakt. Giuliano Lamorte verlässt zur nächsten Saison die Aegeten und wird das Hafner-Team beim FC Au-Berneck 05 verstärken. Im wahrsten Sinn des Wortes, denn obwohl Giuliano nie in der Stammformation der Blau-Weissen Fuss fassen konnte, ist er für die 2. Liga regional ein überdurchschnittlicher Fussballer.

Julian Schatzmann wechselt studienhalber nach Japan

Widnaus Goalie No.1 Julian Schatzmann verlässt notgedrungen das Aegetenteam. Denn ab dem Sommer studiert Schatzmann zumindest für ein Semester in Japan. Entgegen früherer Meldungen muss Sportchef Markus Mac Hutter jetzt auf Tormannsuche gehen, da Nachwuchstalent Alessio Dimarchi, wie erst jetzt bekannt wurde, den Verein bereits vor Monaten verlassen hat und der dritte Goalie Dominik Huber auch nicht mehr auf der Aegeten spielt.

Bild: Ulrike Huber

 

Hafner und Meyer verlängern beim FC Au-Berneck 05

Cheftrainer Roman Hafner, Co-Trainer Roger Meyer und der FC Au-Berneck 05. Das passt einfach zusammen. Kurzer Rückblick: als die beiden vergangenes Jahr während der ersten Coronawelle das Fanionteam in Au übernahmen, standen nur ein paar junge, aber talentierte Spieler auf dem Trainingsplatz. Die Arrivierten waren zum Grossteil schon weitergezogen. Die Rheintaler Fussballauguren sahen schwarz für das Team von der Degern.

Mit Baklanovas, Telatin und Yilmaz wurden aber die richtigen Führungsspieler verpflichtet und nach anfänglichem Durchhänger erspielte man sich bis zum Saisonunterbruch aus acht Partien 14 Punkte. Nicht schlecht, angesichts der Voraussetzungen sogar sehr gut. Jetzt hat Au-Berneck bekannt gegeben, dass die auslaufenden Verträge  mit dem Trainerduo verlängert werden konnten, die Kontinuität somit gewahrt bleibt und der eingeschlagene Weg weiterverfolgt werden kann.

Trainer Roman Hafner und Co Roger Meyer haben auf der Degern verlängert Bild: FC Au-Berneck 05

FC Rheineck kommt Sportchef MIchael Hausmann abhanden

Michael «Zecke» Hausmann ist per Ende dieser Saison von seinem Amt als Sportchef des FC Rheineck zurückgetreten. Seit fünf Jahren war er der «Macher» auf der Stapfenwis und konnte ein Kader formen, der sogar den Aufstieg der bis dahin «unaufsteigbaren» Rheinecker in die zweite Liga schaffte. Dies gelang mit viel Arbeit, viel Geduld und der kompetenten Mitwirkung des Aufstiegstrainers Andy Giger, der bereits im vergangenen Oktober zurückgetreten war.

Hausmann persönlich: «Ich bedanke mich bei unserem Präsidenten René Sutter für das mir entgegengebrachte Vertrauen ganz herzlich. Ein grosser Dank gilt auch Pedro Vence, dem Präsidenten der Gönnervereinigung Club 1 sowie allen Sponsoren, welche uns treu unterstützen. Der Mannschaft und allen Spielern, die in den letzten Jahren einen grossen Anteil zur Erreichung unseres Ziels beigetragen haben, spreche ich meinen besten Dank aus. Als letztes danke ich auch allen Zuschauern, welche uns jedes Wochenende auf der Stapfenwis oder auswärts unterstützt haben. Es war für mich eine lehrreiche Zeit, die mir sehr viel Freude bereitet hat.“, so Michael Hausmann.»

Bild: Ulrike Huber

 

Liechtensteiner U21-Nationalspieler bei Widnau

Die Blau-Weissen schlagen schon wieder auf dem Transfermarkt zu. Nachdem vor einigen Tagen die Verpflichtung von Kevin Egbon vom FC Rebstein bekannt gegeben wurde, ist es jetzt mit dem 22-jährigen Pascal Koller vom FC Balzers ein 22-jähriger U21-Nationalspieler des Fürstentums, den Weg auf die Aegeten gefunden hat. Und wieder ist es ein Offensivallrounder, der das Kader verstärken wird. Bevorzugt spielt Koller aber auf der Position des Mittelstürmers. Man wird sehen, ob er die bei den Widnauern erhoffte Torgarantie eingebaut hat.

Pascal Koller stösst vom FC Balzers auf die Aegeten Bild: fcbalzers.li

Rebsteins grosses Talent Kevin Egbon wechselt zu Widnau

Mit dem 18-jährigen Kevin Egbon stösst eine weiteres grosses Rheintaler Talent zu den Blau-Weissen. Er kommt vom FC Rebstein auf die Aegeten. Die Widnauer holen damit eine weitere Alternative für ihren Sturm und das offensive Mittelfeld.

«Ich habe Kevin das erste Mal letztes Jahr bei einem Kurzeinsatz für den FC Rebstein gesehen», erzählt Widnaus Co-Trainer Daniel Lüchinger, «damals ist er mir mit seiner Postur und Schnelligkeit sofort aufgefallen. Zumal da ja ein erst Siebzehnjähriger gespielt hat.» Der Rebsteiner Egbon wurde dann noch mehrere Male von den Verantwortlichen des Aegeten-Teams beobachtet. «Der Junge hat ein Riesenpotential. Weshalb wir ihm die Riesenchance bieten, bei uns zu trainieren. Und wenn er den Sprung auf das Interregional-Niveau schafft, auch mitzuspielen.» Bis dahin kann Kevin Egbon weitere Erfahrungen bei Gasteinsätzen in der zweiten Widnauer Mannschaft sammeln.

Der erst 18 Jahre alte Kevin Egbon stösst vom FC Rebstein zu den Widnauern Bild: fcrebstein.ch

Bologna muss FC Altstätten verlassen

Der Vorstand des FC Altstätten teilt mit, dass die Verträge von Cheftrainer Francesco Bologna und Co-Trainer Granit Bojaxhi Ende Saison 2020/2021 nicht verlängert werden. 

Der FC Altstätten bedankt sich bei den beiden Trainern für die gute Zusammenarbeit und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute, heisst es weiter in der Meldung. Für die Suche der Nachfolger wolle man sich die nötige Zeit nehmen. 

Die Städli-Elf befindet sich in akuter Abstiegsgefahr. Noch ist unklar, wie und in welcher Form die Saison zu Ende gespielt werden kann. 

Francesco Bologna muss im Sommer den FC Altstätten als Trainer verlassen Bild: rheintal24

Hafner-Comeback beim FC St.Margrethen?

In St.Margrethen hält sich ein Gerücht hartnäckig. Joe Hafner, zwischen 2019 und 2020 kurzzeitig Präsident beim FC St.Margrethen und an der HV nach rund neun Monaten überraschend zurückgetreten, soll sich eine Rückkehr in den Vorstand des FC St.Margrethen vorstellen können. Rheintal24 hat bei Hafner nachgefragt: «Ich habe immer noch Kontakt mit einzelnen Vorstandsmitgliedern. In diesem Zusammenhang habe ich mein grundsätzliches Interesse mal platziert. Ich habe mein Arbeitspensum reduziert und könnte mir durchaus vorstellen, wieder Zeit in den FC St.Margrethen zu investieren. Wie und in welcher Form müsste man besprechen. Auf alle Fälle wäre ich für ein Gespräch mit der Vereinsleitung bereit», so der Ex-Präsident. 

Wir haben die Vereinsleitung der Heldsberger mit der Meldung konfrontiert. Vizepräsident Dennis Ritz zum möglichen Comeback von Hafner: «Ich habe das Gerücht auch gehört. Der FC St.Margrethen ist grundsätzlich immer offen für personelle Verstärkung. Das betrifft auch den Vorstand. Auch ist richtig, dass ich mein Pensum aufgrund von Ausbildung und zusätzlicher Verantwortung im Job etwas reduzieren möchte. Ob das in Form einer externen Neubesetzung oder Vorstands-intern gelöst werden kann, ist noch offen».

Gegenüber rheintal24 liess Ritz durchblicken, dass in nächster Zeit ein Gespräch mit Hafner angedacht sei. 

 

Kehrt Ex-Präsident Joe Hafner zum FC St.Margrethen zurück? Bild: Facebook/FC St.Margrethen

 

Nach Transferschluss noch bekannt gegeben

Mit 28. Februar 2021 war Ende Gelände mit den Transfers im Rheintaler Amateurfussball. Schluss mit der „Silly Season“. Praktisch in letzter Sekunde vor Transferschluss hat der FC Rheineck noch einmal kräftig zugelangt. Was auch dringend notwendig war, denn schliesslich haben in der Winterpause gleich fünf Akteure das Stapfenwis-Team verlassen.

Tormann Cedric Tscherne ist aus beruflichen Gründen zurückgetreten. Bei Flamur Maliqi war es die Ankunft seines zweiten Kindes, für das er sich mehr Zeit nehmen will. Wie berichtet, wird Rafael Bucheli künftig dem FC Altstätten im Abstiegskampf gegen seine Ex-Kollegen vom FC Rheineck helfen. Agan Fazliu hat sich zum FC Au-Berneck und Kushtrim Hajrullahu zu seinem Stammverein FC St.Margrethen verabschiedet.

Höchste Zeit also für FCR-Teammanager Michael Hausmann, die lichten Reihen im Kader wieder aufzufüllen. Und das sind die Neuen, die mit dem Zweitletzten der 2. Liga regional Gruppe 1 den Klassenerhalt schaffen sollen:

Slobodan Aksic (1992), der schon beim FC Uzwil in der zweiten Liga kickte, und zuletzt beim FC Staad seine Schnelligkeit und Torgefährlichkeit als Flügelstürmer bewiesen hat.

Emin Djelassi (1995), vor nicht allzu langer Zeit technisch versierter offensiver Mittelfeldmann beim FC Au-Berneck, zuletzt bei der starken Truppe des FC Rorschach-Goldach, der derzeit in der Liga die Tabelle anführt.

Fatih Akel (1992), der bisher in Vorarlberg und dann auch beim FC Rüthi seine Stollenschlapfen schnürte. Ein bissiger, ja eklig zu bespielender Innenverteidiger mit grosser Zweikampfstärke.

Zwei Torhüter sollen den Abgang von Cedric Tscherne vergessen machen, und sich um die Nummer Zwei hinter Petar Petrov balgen. Timo Meier (2003), ein junges Talent, das vom FC Höchst kommt, und Bostian Stampfel (1990), ein Routinier, der den Weg vom ATSV Wolfsberg (Kärnten) den Weg auf die Stapfenwis gefunden hat.

 

Bild: Ulrike Huber

Transferfenster geschlossen

Gestern Sonntag schloss das Transferfenster für nationale Vereinswechsel. Coronabedingt verlief die aktuelle Transferperiode in der 2. Liga im Vergleich zu den letzten Jahren äusserst ruhig. Das Spesengeld sitzt bei den meisten Vereinen aufgrund der ausgebliebenen Einnahmen nicht mehr so locker wie auch schon - sicher ein Grund für die wenigen Mutationen. Bekanntlich gibt es in jeder Transferperiode Sieger und Verlierer.

Mehr Substanz als in der Vorrunde hat sicher Tabellenschlusslicht Altstätten. Die Zuzüge von Osmani und Ibrahimi verstärken die Städtli-Elf primär in der Offensive. Die von Francesco Bologna trainierte Elf will damit den Abstieg unbedingt verhindern. Verständlich - wer will schon im Sommer ein Vereinsjubiläum als Absteiger feiern. 

Substanz verloren hat der FC St.Margrethen. Mit Eris, Zdravkovic, Ibrahimi und Künzler verliessen gleich vier Stammkräfte im Winter den Verein. Trainer Besart Shoshi wird auf die arrivierten Kräfte setzen müssen und dabei hoffen, dass sein Kader von Verletzungen und Sperren verschont bleibt. Falls nicht, könnte es für die Heldsberger einen aufreibenden Frühling mit Abstiegskampf geben. Auch der FC St.Margrethen feiert im Sommer ein Jubiläum. Der Verein wurde letztes Jahr 90-jährig. Allerdings nähmen die Verantwortlichen auf der Rheinau einen allfälligen Abstieg wohl entspannter hin als ihre Funktionärskollegen auf der GESA. 

Eher ruhig verlief der Transferwinter in Montlingen, Rheineck und Au-Berneck. Hier setzt man wohl auf Kontinuität. Am ehesten Aktivitäten hätte man sich wohl vom FC Rheineck erwartet, der auf einem Abstiegsplatz überwintern musste. 

Einen Transferhammer landete der FC Rorschach-Goldach kurz vor Transferschluss. Der ehemalige Bayern-Junior und FCSG-Akteur Dejan Janjatovic wechselt überraschend zum Tabellenführer und könnte zur Attraktion der 2. Liga werden. 

Die neue Attraktion auf den Amateur-Fussballpätzen: Dejan Janjatovic (links). Bild: merkur.de

Dario Blum zurück auf der Rheininsel

Aus und vorbei ist das Bodensee-Gastspiel des langjährigen Diepoldsau-Spielers und Mitglieds der legendären «Wild-Boyz»-Truppe, die vor einigen Jahren als Jungspund-Gang den überraschenden Aufstieg in die 2. Liga schaffte. Blum war im August 2019 zum FC Rorschach-Goldach gewechselt. Mit dem Ziel, nach dem Abstieg der Diepoldsauer wieder in der 2. Liga Regional zu spielen. Im starken Rorschacher Kader gelang es ihm aber nicht, einen Stammplatz zu ergattern. So kickte er weiter mit RoGo II in der 3.Liga. Jetzt kehrt Dario Blum zum FC Diepoldsau zurück und wird mit seinem schnellen Spiel auf der Aussenbahn wieder die Zuschauer begeistern.

Bild: Ulrike Huber

Nderim Bektashi neu beim FC Rüthi

Nderim Bektashi ist einer jener Fussballer, die gerne die Vereine wechseln, die es lieben, immer wieder auf neuen Heimstätten und vor neuen Fans anzutreten. Der 30-Jährige, der in den letzten paar Jahren zunächst für den FC Widnau II und seit Sommer 2020 für den FC Rebstein auflief, wechselt jetzt wieder. Nachdem er bei den Rebsteinern nur selten zu Einsätzen in der Startelf kam, hofft er jetzt beim FC Rüthi auf Besserung und längere Spielzeiten.

Nderim Bektashi, zuletzt beim FC Rebstein, versucht sein fussballerisches Glück jetzt beim FC Rüthi Bild: Nderim Bektashi

Verlängern Shoshi/Duvnjak in St.Margrethen?

Wegen Corona erleben wir einen äusserst lauen Transfer-Winter. Auch ist noch unklar, ob die Rückrunde überhaupt gespielt werden kann und wenn ja, in welcher Form. Werden allenfalls nur die ausgefallenen Partien aus der Vorrunde noch ausgespielt, damit die Meisterschaft offiziell gewertet werden kann? Noch ist vieles "Kaffeesatz lesen". Beim FC St.Margrethen macht man sich Gedanken über die aktuelle Saison hinaus. Und dabei stehen die Personalien der beiden Trainer zuoberst auf der Liste. Grundsätzlich sei von beiden Seiten Interesse vorhanden, die Zusammenarbeit über die laufende Saison hinaus weiterzuführen, ist aus dem Umfeld zu hören. Beide Trainer haben in St.Margrethen einen äusserst hohen Stellenwert. Rheinau-Urgestein Besart Shoshi war bei allen drei Aufstiegen zwischen 2011 und 2016 als Spieler massgeblich beteiligt. Ausserdem hat er ein exzellentes Netzwerk in Spielerkreisen, was bei der Kaderzusammenstellung und allfälligen Transfers entscheidend sein kann. Dorde Duvnjak wiederum hat durch seine unnachahmliche Art, den Aufstieg in die 2. Liga interregio 2015 und den darauffolgenden Ligaerhalt in St.Margrethen Kultstatus erreicht. 

Rheintal24 hat St.Margrethen-Oberhaupt Dennis Ritz auf der Skipiste erreicht: "Wir sind interessiert, mit dem Trainergespann bis 2022 zu verlängern. Noch sind wir uns aber nicht in allen Punkten einig. Wir haben einen bestimmten Rahmen, in dem wir uns bewegen können. Darüber hinaus können und wollen wir in der aktuellen Situation nicht gehen, da die Ertragssituation in den nächsten Monaten weiterhin unklar bleiben wird". Besart Shoshi äussert sich zu den Verhandlungen wie folgt: "Grundsätzlich bin ich interessiert, den Weg mit dem FC St.Margrethen weiter gehen. Das gilt auch für Dorde Duvnjak. «Meine Hausnummer» ist hinterlegt, nun muss der Vorstand entscheiden".

Ob es vorzeitig zu einem Agreement kommt, werden wohl die nächsten Tage entscheiden.  

  • Dorde Duvnjak prägte eine erfolgreiche Zeit auf der Rheinau. Bild: Archiv Ulrike Huber Bild: Ulrike Huber
    1 / 2
  • Besart Shoshi ist heute Trainer des FC St.Margrethen Bild: PD
    2 / 2

Neuer Stürmer in Widnau

News von der Aegeten: Sandro Daradan, 23-jährige Offensivkraft, zuletzt bei Austria Lustenau II in der Vorarlberger Eliteliga tätig, schliesst sich den Blau-Weissen vom FC Widnau an. Daradan ist seit kurzem der Liebe wegen in St.Margrethen wohnhaft und ist dort auch bei Stadler-Rail beschäftigt.

Der Stürmer kommt ohne Ablöse auf die Aegeten. «Daradan ist von selbst an uns herangetreten, ob er nicht bei uns spielen könne», informiert Sportchef Markus «Mäck» Hutter, «er ist ein guter Freund von Ceyhun Tüccar, hat diesen bei unseren Heimspielen besucht und ist von der Atmosphäre und dem Umfeld in Widnau begeistert.» Eigentlich hatte der FC Widnau sein Wintertransferprogramm ja schon abgeschlossen, «aber eine gute Gelegenheit lässt man sich doch nicht entgehen.»

Sandro Daradan hat trotz seiner noch jungen Jahre schon in mehreren Teams gespielt. Seiner fussballerische Ausbildung erhielt der talentierte und in mehreren Juniorenauswahlteams spielende Jungspund beim SC Rheindorf Altach und wechselte dann zum USV Eschen-Mauren, wo er meist im zweiten Team kickte. Von den Liechtensteinern zog es den Vorarlberger dann wieder zurück zum SC Austria Lustenau II.

Widnaus Sportchef Markus Hutter kann einen ungeplanten Neuzugang vermelden (Bild: Archiv Ulrike Huber) Bild: Ulrike Huber

Özcan schliesst sich Diepoldsau an

Tamer Özcan wechselt per sofort zum FC Diepoldsau und verstärkt die Rankovic-Elf in der Rückrunde. Der 27-jährige Österreicher spielte 2020 für den FC St.Margrethen, trat allerdings im Spätsommer nach der Cup-Partie in Wattwil zurück. Nun will er es anscheinend auf der Rheinauen nochmals wissen. 

Tamer Özcan, hier im Dress des FC Ruggell, verstärkt in der Rückrunde den 3.-Ligisten Diepoldsau. Bild: PD Bild: PD

St.Margrethen lanciert die Snow Jump Challenge

Der Rheintaler Amateurfussball ist aktuell komplett runtergefahren. Mannschaftstrainings dürfen aufgrund der vom Bund verordneten Massnahmen nicht stattfinden. Der Rückrundenstart im Frühjahr ist mehr denn je in Frage gestellt. Der Transfermarkt ist aufgrund der weggebrochenen Clubeinnahmen in einer Art Winterschlaf. 

Die Spieler des FC St.Margrethen kompensieren die fehlenden Kontakte untereinander mit einer Snow Jump Challenge. 

Hier geht es zu den Videos.

Fabio Staudacher Jump

Besart Shoshi Jump 

 

 

St.Margrethen Torhüter Fabio Staudacher mit Sprung in die weisse Pracht. Bild: nas Bild: nas

St.Margrethen neu mit Masseurin

Anina Branschi aus Oberriet wird sich in der Rückrunde um die "Wadln" der Heldsberg-Kicker kümmern. Die 32-jährige gebürtige Bündnerin lebt in Oberriet und betreibt dort und in Frauenfeld eine Natur- und Sportheilpraxis. "Ich freue mich, dass Anina unseren Staff in Rückrunde verstärkt. Sie wird frischen Schwung und neue Ansätze in die medizinische Betreuung bringen," so Cheftrainer Besart Shoshi auf Anfrage von rheintal24. 

Branschi wird Albert Thür ersetzen, der rund sechs Jahre auf der Rheinau tätig war.  

Anina Branschi sorgt künftig für das körperliche Wohl der Heldsberg-Kicker. Bild: PD/dh Bild: PD

Dietsche verlässt Altstätten

Andrin Dietsche verlässt den FC Altstätten. Der 22jährige Torhüter verlor seinen Stammplatz während der Vorrunde an Mirel Eugster. Auf Anfrage von rheintal24 wollte sich Dietsche nicht über die Gründe für seinen Abgang äussern. Wo und ob überhaupt er seine Karriere fortsetzen werden, liess er offen.  

Andrin Dietschi verlässt die Städtli-Elf. (Bild: Ulrike Huber) Bild: Ulrike Huber

Telatin verlässt Au-Berneck

Überraschender Abgang beim FC Au-Berneck kurz vor Jahreswechsel. Doriano Telatin verlässt die Hafner-Elf bereits nach einem halben Jahr und schliesst sich dem FC Amriswil an. Rheintal24 hat sich bei Au-Berneck Captain Mario Zivic über die Gründe des Wechsels erkundigt: "Telatin hat sich bei uns grundsätzlich wohl gefühlt. Mit dem Angebot des FC Amriswil bekommt er die Chance, nochmals eine Liga höher zu spielen. Diese Chance wollte er sich nicht entgehen lassen."

Doriano Telatin (oben) wechselt in die 2. Interregio zum FC Amriswil. Bild: regiosport.ch Bild: regiosport.ch

St.Margrethen mit Neuzugang neben dem Platz

Zum Jahresende noch eine gute Meldung aus dem Umfeld des FC St.Margrethen. Als letzter Verein im Tal verfügen nun auch die Heldsberger über eine Anzeigetafel. Somit kann der von Sportjournalist Yves Solenthaler oftmals ins Feld geführte Zählrahmen endgültig "ad acta" gelegt werden. Von nun an sind auch die Zuschauer auf der Rheinau jederzeit aktuell über den Spielstand informiert.  

 

90 Jahre nach der Vereinsgründung steht auch auf der Rheinau eine Anzeigetafel. Bild: nas Bild: nas

Aller guten Dinge sind drei

Bei Altstätten geht es Schlag auf Schlag. Vom Mitkonkurrenten Rheineck wechselt Rafael Bucheli ebenfalls auf die GESA und verstärkt den FC Altstätten in der Rückrunde. Bucheli entstammt der Juniorenabteilung des FC Staad und kann sowohl defensiv wie offensiv eingesetzt werden. 

Auch Rafael Bucheli schliesst sich der Städtli-Elf an. Bild: mah Bild: mah

Altstätten schreibt weiter an

Von rheintal24 angekündigt, jetzt ist es fix. Nurkan Ibrahimi verlässt den FC St.Margrethen und wechselt auf die GESA zum FC Altstätten. Ibrahimi ist der zweite Offensivspieler nach Mergim Osmani, der im neuen Jahr im Solde des aktuell Tabellenletzten stehen wird. Wie man aus dem Umfeld hört, ist der Hunger der Bologna-Elf nach weiteren Verstärkungen noch nicht gestillt. Der Rheinecker Flamur Bojaxhiu soll nach wie vor ein heisses Thema sein. Wo "wildern" die Oberrheintaler als nächstes?

Beim FC St.Margrethen hingegen ist "Katzenjammer" angesagt. Ibrahimi ist nach Künzler, Eris und Zdravkovic der vierte substantielle Abgang in der Winterpause. Werden die Heldsberger zum Selbstbedienungsladen und Abstiegskandidaten Nr. 1?

Nurkan Ibrahimi (links) stürmt ab sofort für die Elf von Francesco Bologna. Bild: Facebook/FC St.Margrethen Bild: Facebook/FC St.Margrethen

Abgänge bei St.Margrethen bestätigt

Wie von rheintal24 angekündigt, verlassen Burak Eris und Marko Zdravkovic den FC St.Margrethen definitiv. Bei Eris ist noch unklar, ob er seine Karriere beenden oder sich nochmals einem liechtensteinischen Verein anschliessen wird. Zdravkovic wechselt über den Rhein und nimmt eine lukrative Offerte des SC Göfis aus der Vorarlbergliga an. Können die Heldsberger weiteren Kaderaderlass aufhalten?

Nach vier Jahren ist für Burak Eris Schluss beim FC St.Margrethen. Wohin der zweifache Nationalspieler Liechtensteins wechseln wird, ist noch unklar. Bild: Archiv Ulrike Huber Bild: Ulrike Huber
Marko Zdravkovic (links) wechselt in die Vorarlbergliga zum SC Göfis. Bild: Archiv Ulrike Huber Bild: Ulrike Huber

Altstätten tütet Osmani ein

Wie von rheintal24 angekündigt, verlässt Mergim Osmani den FC Montlingen und wechselt definitiv zum FC Altstätten. Der 28jährige Offensivspieler hat am Dienstag beim Tabellenletzten einen Vertrag bis 30. Juni 2021 unterschrieben. Das dürfte erst der Anfang der Altstätter Transferoffensive sein, allerdings fehlt beispielsweise bei Nurkan Ibrahimi noch die Vollzugsmeldung. Die Städtli-Kicker möchten nächsten Sommer ihr 75jähriges Bestehen feiern, ein Abstieg in die 3. Liga käme also äusserst ungelegen.  

Mergim Osmani unterschreibt bis Sommer 2021 beim Tabellenletzten Altstätten. (Bild: PD) Bild: fcmontlingen.ch

Zeichen deuten auf Abschied

Gemäss Recherchen von rheintal24 muss der FC St.Margrethen in der Rückrunde ohne Burak Eris auskommen. Der 31jährige Doppelbürger (Liechtenstein/Türkei), der zwei A-Länderspiele für das Fürstentum Liechtenstein bestritten hat, kam 2016 vom FC Schaan zum FC St.Margrethen und war stets Stammspieler und Leistungsträger auf der Rheinau. Wohin es Eris zieht, ist derzeit noch offen. Ein Wechsel zu einem Verein im Umfeld von Liechtenstein scheint am wahrscheinlichsten. 

Burak Eris vor Abgang beim FC St.Margrethen. (Bild: Archiv Ulrike Huber) Bild: Ulrike Huber

Abgang beim FC Rheineck

Kushtrim Hajrullahu verlässt den FC Rheineck und wechselt auf die kommende Rückrunde zum FC St.Margrethen. Hajrullahu hat den grössten Teil seiner Laufbahn beim FC St.Margrethen verbracht und kehrt nun auf die Rheinau zurück. Der passionierte Wintersportler - Hajrullahu hält immer noch den inoffiziellen Bahnrekord auf der Kronberg Schlittelbahn - trifft in St.Margrethen auch wieder auf seinen Bruder Lotrim. Spielertrainer Besart Shoshi zur ersten Neuverpflichtung in der Winterpause. "Ich freue mich sehr, dass "Brändi" zu uns zurückkehrt. Er kann die Lücke füllen, die durch den Rückzug von Fabio Künzler entstanden ist." 

 

  • St.Margrethens Neuzugang brilliert auch auf anderer Unterlage. Bild: nas Bild: nas
    1 / 2
  • Kushtrim Hajrullahu (Bildmitte im Vordergrund) kehrt zum Stammclub zurück. Bild: Archiv Ulrike Huber Bild: Ulrike Huber
    2 / 2

Verlässt Bojaxhi Rheineck?

Der FC Altstätten wirbelt weiter auf dem Transfermarkt. Die Oberrheintaler haben ein Auge auf Flamur Bojaxhi vom FC Rheineck geworfen. Der 29jährige Mittelstürmer hat in der Vorrunde 3 Tore erzielt und zählt beim FC Rheineck zu den Leistungsträgern. Bojaxhi ist nach Ibrahimi und Osmani der dritte Offensivspieler auf dem Radar des FC Altstätten. Mit lediglich 11 erzielten Treffern mangelte es der Städtli-Elf in der Vorrunde offensichtlich an Offensivpower. Wird Bojaxhi in der Rückrunde für Altstätten skoren? Für Rheineck wäre der Abgang ihres besten Torschützen zu einem direkten Konkurrenten im Abstiegskampf ein schlechtes Zeichen. 

Objekt der Begierde: Flamur Bojaxhi. Bild: Archiv Ulrike Huber Bild: Ulrike Huber

Ibrahimi-Wechsel zu Altstätten konkretisiert sich

Ein allfälliger Wechsel von Nurkan Ibrahimi zum FC Altstätten konkretisiert sich. Wie aus dem Umfeld des Spieler zu erfahren war, haben erste Gespräche zwischen den beiden Parteien stattgefunden und ein erstes Angebot soll platziert worden sein. Auch transfertechnisch sollte dem Wechsel nichts mehr im Wege stehen. Recherchen von rheintal24 haben ergeben, dass ein Spieler innerhalb einer Saison (01. Juli bis 30. Juni) für drei Vereine qualifiziert werden kann. Allerdings darf der betreffende Akteur nur bei zwei Vereinen offizielle Verbandsspiele bestreiten. Ibrahimi war in der Saison 20/21 bereits für Eschen/Mauren und St.Margrethen qualifiziert, hat aber für Eschen/Mauren keine Pflichtspiele bestritten. Somit sind die Kriterien für einen Wechsel auf die GESA erfüllt. 

Stürmt Ibrahimi künftig auf der GESA? Bild: Archiv Ulrike Huber Bild: Ulrike Huber

Rheineck vor Abgängen

Auch beim FC Rheineck, Vorletzter in der Tabelle, zeichnen sich Abgänge ab. Wie aus dem Umfeld kolportiert wird, werden Agan Fazliu und Flamur Maliqi im Frühjahr ihre Fussballschuhe nicht mehr auf der Stapfenwies schnüren. Maliqi, mittlerweile auch schon 33, stand im Rheintal schon bei St.Margrethen, Altstätten, Widnau und Au-Berneck unter Vertrag. Bei welchen Vereinen Maliqi und Fazliu in der Rückrunde auflaufen werden, ist noch nicht klar. 

Wohin verschlägt es Routinier Flamur Maliqi (zweiter von rechts)? Bild: Archiv Ulrike Huber Bild: Ulrike Huber

Osmani auf dem Radar von Altstätten?

Tabellenschlusslicht Altstätten bläst zum „Halali“ auf dem Transfermarkt. Nebst Nurkan Ibrahimi vom FC St.Margrethen hat die sportliche Leitung der Städtli-Elf Mergim Osmani vom FC Montlingen auf dem Radar, wie aus dem Umfeld des Spielers zu erfahren war. Dieser Transfer könnte unerwarteten Schwung in die aktuelle Transferperiode bringen und gar einen Dominoeffekt auslösen. Montlingens holländischer Trainerfuchs Eric Regtop, der im Rheintal und in Vorarlberg über ein exzellentes Beziehungsnetz verfügt, würde mit Sicherheit den Markt sondieren, um den Stürmer zumindest gleichwertig zu ersetzen.

Kickt Mergim Osmani in der Rückrunde noch auf dem Kolbenstein? Bild: fcmontlingen.ch Bild: fcmontlingen.ch
Muss Eric Regtop bald einen neuen Stürmer verpflichten? Bild: Archiv Ulrike Huber Bild: Ulrike Huber

Es rumort weiter auf der Rheinau

Bei den meisten Vereinen im Rheintal herrscht bezüglich Transfers vorweihnächtliche Ruhe und Gelassenheit. Man will mit den bestehenden Kadern die Rückrunde bestreiten und grosse Kadermutationen sind nicht vorgesehen. Einzig beim FC St.Margrethen scheinen sich Abgänge abzuzeichnen, mehrere Spieler sind zu Objekten der Begierde anderer Clubs geworden, rheintal24 hat darüber berichtet. Nun soll auch der Verbleib von Rijad Abazi und Ahmet Cetinkaya zumindest fraglich sein. Die Protagonisten wollten sich nicht dazu äussern, allerdings hört man von Interessenten auf der anderen Seite des Rheins. St.Margrethens Aufstiegstrainer Nino Vrenezi trainiert aktuell den abstiegsgefährdeten FC Höchst in der Vorarlbergliga. Der erfolgsverwöhnte Vrenezi (Aufstiege mit St.Margrethen, Rebstein und Fussach) allerdings winkt ab: „Wir haben kein Interesse an diesen Spielern, unser Kader steht für die Rückrunde“.

Wir haben bei St.Margrethen-Boss Dennis Ritz nachgefragt, ob nun der grosse Ausverkauf droht. “Wir waren uns bewusst, dass es zu einer turbulenten Winterpause kommen könnte. Dadurch, dass der Spielbetrieb wieder ausgesetzt wurde und das für uns finanziell eminent wichtige Futsal-Hallenmasters nicht durchgeführt werden konnte, sind uns die Hände gebunden. Wir können keine Spieler mit Spesenversprechungen ködern, da uns schlicht der finanzielle Spielraum fehlt. Uns ist natürlich bewusst, dass es ohne diese Anreize schwierig wird, gewisse Spieler zu halten oder gar Verstärkungen zu verpflichten. Wir hoffen aber, dass wir den Kader bis zum Sommer einigermassen zusammenhalten können. Von unserer Philosophie abrücken werden wir aber auf keinen Fall,“ so der Vizepräsident.

Ob der FC St.Margrethen mit einer konkurrenzfähigen Mannschaft in die Rückrunde starten kann oder in bester „Hackl Schorsch-Manier“ Richtung 3. Liga schlittern wird, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Spielertrainer Besart Shoshi wollte sich auf Nachfrage von rheintal24 nicht zu den Vorkommnissen äussern. Planungssicherheit sieht definitiv anders aus.

St.Margrethen-Boss Dennis Ritz (links neben FCSG Präsident Matthias Hüppi) steht vor einer schwierigen Aufgabe. Bild: www.fcstmargrethen.ch Bild: www.fcstmargrethen.ch

Ibrahimi verhandelt mit Altstätten

In St.Margrethen brennt es nicht nur am Busbahnhof. Es scheint, dass auch auf der Rheinau zumindest schwarze Wolken aufziehen. Wie gut unterrichte Kreise vermelden, verhandelt der Tabellenletzte FC Altstätten mit Nurkan Ibrahimi über einen Wechsel zur Städtli-Elf. Ibrahimi kam im Sommer von Au-Berneck nach St.Margrethen. Zuvor lief er für Altachs Amateure auf. Ob ein allfälliger Transfer überhaupt realisiert werden kann, müsste dann der OFV entscheiden. Ibrahimi hat im Sommer bereits zweimal gewechselt (Eschen/Mauren und St.Margrethen). So oder so scheint es, als komme es in der Winterpause zu einem grösseren Aderlass beim FC St.Margrethen. 

Verlässt Nurkan Ibrahimi (links im Bild) den FC St.Margrtethen? Bild: Facebook/FC St.Margrethen Bild: Facebook/FC St.Margrethen

St.Margrethen im Frühjahr ohne Künzler

Der FC St.Margrethen muss im Frühjahr ohne Fabio Künzler auskommen. Das Eigengewächs musste sein Trainingsengagement bereits im Verlaufe des Herbst reduzieren, da sich der Beck-Konditor beruflich weiterbildet und im Familienbetrieb stark engagiert ist. Gegenüber rheintal24 teilte Künzler mit, dass er sich aktuell auf den Beruf fokussieren möchte. Ein Rückkehr zu einem späteren Zeitpunkt liess er offen. Auf der Webseite des Vereins ist der 27jährige immer noch als Sportlicher Leiter und Vorstandsmitglied gelistet. Auch dieses Amt hat Künzler bereits im Herbst abgegeben. 

Fabio Künzler setzt den Fokus auf den Beruf. Bild: fcstmargrethen.ch Bild: fcstmargrethen.ch

Karatay wieder auf dem Markt

Nach nur einem halben Jahr verlässt Dursun Karatay den FC Hörbranz wieder. Der ehemalige österreichische Bundesligaprofi wechselte im Sommer von Widnau II zurück nach Vorarlberg und erzielte in der Vorrunde sieben Tore in 10 Spielen für den österreichischen Landesligisten. Der Knipser hat im Rheintal bei Diepoldsau und Montlingen mit vielen Toren brilliert und seine Spuren hinterlassen. Kommt es nun zu einem Comeback des 36jährigen im Rheintaler Fussball?

Eine Rückkehr zum FC Montlingen scheint zumindest kein Thema mehr zu sein. "Wir setzen unsere Strategie mit der Förderung der jungen eigenen Spieler, ergänzt mit gezielten Verstärkungen, auch künftig fort," erklärt Dominik Sieber, Vorstandsmitglied beim FC Montlingen. Mehr Abschlusseffizienz bräuchten die abstiegsgefährdeten Vereine Altstätten und Rheineck. Karatay wäre ein Spieler, der dieses Manko wahrscheinlich rasch und ohne grosse Eingewöhnungszeit beheben könnte. Fortsetzung folgt. 

Kehrt Karatay ins Rheintal zurück? Bild: Archiv Ulrike Huber Bild: Ulrike Huber

Gashi verlässt Au-Berneck 

Fabian Gashi, im Sommer vom Nachbarverein St.Margrethen auf die Degern gewechselt, verlässt die Hafner-Elf bereits wieder nach einem halben Jahr. Der Neffe des ehemaligen St.Margrethen- und Au-Berneck-Akteurs Nikola Gashi kam in der Vorrunde wenig zum Einsatz.

Vom FC Widnau kehrt Daniele Varano zu seinem Stammverein zurück. Rheintal24 hat darüber berichtet. «Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft über den Winter zusammenbleibt», so Mario Zivic, Captain der Degern-Elf. 

Fabian Gashi (Hintere Reihe, zweiter von rechts). Bild: Archiv Ulrike Huber Bild: Ulrike Huber

Bleibt Maliqi in St.Margrethen?

Die Vereinbarung zwischen dem FC St.Margrethen und Liridon Maliqi ist per Ende der Vorrunde ausgelaufen. Bleibt der Torgarant auf der Rheinau? "Ich bin überzeugt, dass Maliqi auch die Rückrunde bei uns bestreitet, definitiv unterzeichnet ist aber noch nichts" so Besart Shoshi, der in Personalunion als Spieler, Trainer und Sportchef amtet. Maliqi ist mit vier Treffern bester Torschütze der Shoshi-Elf in der Vorrunde. Aktuell liegt die Mannschaft nur drei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt, allerdings mit einem Spiel weniger. Ein Abgang von Maliqi würde die Unterrheintaler im Abstiegskampf empfindlich schwächen.

Sorgt der "Stricker" (rechts im Bild) auch in der Rückrunde für Tore auf der Rheinau? (Bild: fcstmargrethen.ch) Bild: www.fcstmargrethen.ch

Inauen verlässt den FC St.Gallen-Staad 

Naina Maria Inauen stiess letzten Sommer aus Norwegen zum FC St.Gallen-Staad und zählte in der Vorrunde zu den Stammkräften im Team von Marco Zwyssig. Die 20jährige Mittelfeldspielerin hat Aussicht auf einen Profivertrag in Norwegen und verlässt deshalb die Axpo Womens Super League bereits wieder nach einem halben Jahr.

Naina Maria Inauen (ganz links) kehrt nach Norwegen zurück (Bild: PD). Bild: PD

Zdravkovic in St.Margrethen vor dem Absprung?

Die Vereinbarung mit dem begnadeten Techniker lief auf Ende der Vorrunde aus. Aus gut unterrichten Quellen ist zu hören, dass der gebürtige Serbe einer neuen Herausforderung nicht abgeneigt wäre. Marko Zdravkovic war in seiner Karriere bereits bei 13 Vereinen unter Vertrag und lebt in Vorarlberg. Ein Wechsel zu einem ambitionierten Verein im „Ländle“ wäre zumindest denkbar.

Wohin führt der Weg von Marko Zdravkovic? (Bild: Ulrike Huber) Bild: Ulrike Huber

Uyanik verlängert in Montlingen

Der österreichisch-türkische Doppelbürger Bünyamin Uyanik wechselte im August dieses Jahres vom türkischen Club Kaynasli Bld zum FC Montlingen und unterzeichnete einen bis zum Winter befristeten Vertrag. Der 23jährige Stürmer bleibt nun zumindest bis Sommer 2021 auf dem Kolbenstein. Uyanik ist in Vorarlberg aufgewachsen und spielte bisher für die Vereine Dornbirn (Jugend), Boluspor U21, Sivasspor U21, Düzce Spor, Bergam Bld und Kaynasli Bld. In der Vorrunde skorte er 3mal in sieben Spielen für das Team von Eric Regtop. 

Offensivspieler Bünyamin Üyanik in der Mitte der Freistossmauer (Bild: Archiv Ulrike Huber) Bild: Ulrike Huber

Neuer Cheftrainer bei Rheineck wird Marcel Küng

Nach dem Rücktritt von Andi Giger wird das Amt des Cheftrainers beim FC Rheineck nicht wie erwartet der bisherige Co-Trainer Klainti Tsalekou übernehmen, der dem Vernehmen nach sein fussballerisches Glück künftig im Nachwuchsbereich bei St.Gallen suchen wird. Vielmehr rückt der bisherige Trainer der zweiten Mannschaft, Marcel Küng, zum Fanionteam auf. Küng ist in der Fussballszene beileibe kein Unbekannter. Hat er doch bereits in Herisau das Dritt- und Zweitligateam trainiert und war dort auch Sportchef. Als Co-Trainer von Herisaus Fussball-Legende Fabio de Souza, genannt „Fabinho“ hat sich Marcel Küng mehrere Jahre bewährt. «Der neue Trainer achtet sehr auf Disziplin und gute Kommunikation mit den Spielern und will mutigen, offensiven Fussball spielen lassen», so das Statement von Sportchef Michael Hausmann.

Rheinecks neuer Trainer Marcel Küng (Bild: zVg) Bild: zVg
nas/gmh