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Oberriet
14.01.2026

Für ein lebendiges Miteinander in Oberriet-Eichenwies

Sie möchten mit der IG Oberriet-Eichenwies etwas bewegen: v.l. Philipp Kluser (Beisitzer), Tobi Schmid (Beisitzer), Anja Baumgartner (Aktuarin), Samuel Hanselmann (Beisitzer), Mario Fritz (Präsident), Jeannine Heeb-Seitz (Kassierin), Markus Zäch (Beisitzer) und Martin Stieger (Vizepräsident) vor der sanierten Burg in Oberriet.
Sie möchten mit der IG Oberriet-Eichenwies etwas bewegen: v.l. Philipp Kluser (Beisitzer), Tobi Schmid (Beisitzer), Anja Baumgartner (Aktuarin), Samuel Hanselmann (Beisitzer), Mario Fritz (Präsident), Jeannine Heeb-Seitz (Kassierin), Markus Zäch (Beisitzer) und Martin Stieger (Vizepräsident) vor der sanierten Burg in Oberriet. Bild: Cécile Alge
Die neu gegründete IG Oberriet-Eichenwies setzt sich überparteilich und sachpolitisch für ein lebenswertes Dorf ein. Sie will die Bevölkerung motivieren, sich aktiv einzubringen, Ideen zu entwickeln und das Zusammenleben in Oberriet-Eichenwies nachhaltig mitzugestalten.

Nachdem die Interessengemeinschaft IG Berggebiet in Kobelwald bereits erfolgreich wirkt, hat sich nun auch in Oberriet eine entsprechende Gruppierung formiert.

Die IG Oberriet-Eichenwies verfolgt das Ziel, sich für ein lebendiges Miteinander einzusetzen, den Puls der Bevölkerung zu spüren, Menschen aus dem Dorf zu vernetzen und Informationen zugänglich zu machen. Thematisch soll dabei ein breites Spektrum Platz finden – von politischen Fragestellungen über Nachhaltigkeit und Dorfentwicklung bis hin zu Veranstaltungen.

«Wir hören zu, entwickeln Ideen und setzen uns dort ein, wo Veränderungen gewünscht oder nötig sind», sagt Präsident Mario Fritz.

Gemeinsam mit Philipp Kluser (Beisitzer), Tobi Schmid (Beisitzer), Anja Baumgartner (Aktuarin), Samuel Hanselmann (Beisitzer), Jeannine Heeb-Seitz (Kassierin), Markus Zäch (Beisitzer) und Martin Stieger (Vizepräsident) bildet er den Vorstand der IG Oberriet-Eichenwies.

Politisches Engagement stärken

Ein zentrales Anliegen der IG ist die Förderung des politischen Engagements in Oberriet. Angesichts der zunehmenden Schwierigkeit, Menschen für öffentliche Ämter zu gewinnen, sieht die Gruppierung hier Handlungsbedarf.

Zwar funktionierten die Vereine im Dorf gut, doch das Interesse an politischen oder öffentlichen Aufgaben sei gering. Besonders Frauen seien in politischen Ämtern deutlich untervertreten oder gar nicht vertreten, hält Präsident Mario Fritz fest.

Als Gründe nennt er unter anderem die zunehmende Anonymität, die Scheu vor öffentlicher Sichtbarkeit sowie eine gewisse Distanz zur Politik, insbesondere bei jüngeren Menschen. Die IG möchte diesen Entwicklungen aktiv entgegenwirken.

Niederschwellige Angebote und gemeinsames Handeln

Geplant sind niederschwellige Formate wie Stammtische, Quartierveranstaltungen oder Familienanlässe. Ziel ist es, Menschen auf Augenhöhe abzuholen, Hemmschwellen abzubauen und Einblicke in die Aufgaben öffentlicher Ämter zu ermöglichen.

«Dabei könnten auch Gemeinde, Schulen, Vereine und andere Organisationen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Sie werden von uns kontaktiert, informiert und zur Mitwirkung motiviert», so Mario Fritz.

Mitglieder, Ideen und Anregungen willkommen

Die IG Oberriet-Eichenwies sucht nun engagierte Personen aus dem Dorf, die aktiv mitwirken und etwas bewegen möchten. Ziel ist es, dass in Oberriet-Eichenwies frischer Wind weht und der Ort auch in Zukunft lebenswert bleibt.

An der Vorversammlung der Politischen Gemeinde am Montag, 16. März, um 20 Uhr in der Aula des OZO stellt sich die IG Oberriet-Eichenwies erstmals öffentlich vor. Bis dahin will die Gruppierung mit einem eigenen Logo und einer Website präsent sein, über die sich Interessierte melden sowie Ideen und Anregungen einbringen können. Zudem ist eine Präsenz auf der Oberriet-App geplant.

pd/ako
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