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03.01.2026

Über ein Dutzend Unfälle nach erneutem Wintereinbruch

Bild: zVg
Nach dem erneuten Wintereinbruch in der Nacht von Freitag auf Samstag (03.01.2026) haben sich bis zur Mittagszeit über ein Dutzend Unfälle auf St.Galler Strassen ereignet.

Nach dem erneuten Wintereinbruch in der Nacht von Freitag auf Samstag (03.01.2026) haben sich bis zur Mittagszeit über ein Dutzend Unfälle auf St.Galler Strassen ereignet. Die meisten Unfälle waren Selbstunfälle, bei denen Autos geschleudert und in Objekte neben der Fahrbahn geprallt sind. Bei einem Unfall wurde ein Autofahrer verletzt. Bei drei Unfällen kümmerten sich die Verursachenden nicht um die Schadenregelung.

 

 

 

Im Kanton St.Gallen setzte am Freitagabend Schneefall ein. Bereits in den Abendstunden kam es zu einer Handvoll Unfälle, bei denen Verkehrsteilnehmer auf der schneebedeckten Fahrbahn die Kontrolle über ihre Autos verloren, von der Strasse abkamen und dort gegen Objekte wie Mauern, Strassenlaternen oder Böschungen prallten. Bei einem Unfall streiften sich zwei kreuzende Autos. Bei allen Unfällen wurde niemand verletzt.

Am Samstagmorgen, kurz nach 6:50 Uhr verunfallte auf der Autobahn A1 bei Goldach ein 32-jähriger Autofahrer mit seinem Auto. Auf der Fahrt von St.Gallen in Richtung Rheineck verlor er die Kontrolle über das mit Sommerreifen ausgestattete Auto. Dieses schleuderte ins Wiesenbord, überschlug sich und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Der Autofahrer blieb unverletzt. Am Auto entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Sowohl am Freitagabend als auch am Samstagmorgen kam es in Au, Eichberg und Oberriet zu drei Unfällen, bei denen vorerst unbekannte Verkehrsteilnehmende mit ihren Fahrzeugen verunfallt sind und Sachschaden angerichtet haben. Ohne sich um die Schadenregelung zu kümmern, verliessen die Verursachenden die Unfallstellen. Die Kantonspolizei St.Gallen hat in diesen Fällen die Ermittlungen aufgenommen und wird die Verursachenden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige bringen. Die Verzeigten müssen mit einer Erhöhung des Strafmasses rechnen.

pd/fam
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