Gemeindepräsident Alex Arnold unterstrich die Bedeutung solcher Anlässe für den persönlichen Austausch und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Für die musikalische Unterhaltung sorgte vor Ort der Musikverein Rebstein.
Den Neujahrsanlass in Rebstein möglich gemacht hatten die freiwilligen Helfer des Einwohnervereins, welche die Anwesenden mit feiner Gerstensuppe und diversen alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken bewirteten.
Ihnen galt auch der besondere Dank von Gemeindepräsident Alex Arnold: «Ihr Einsatz steht exemplarisch für das Engagement, das vielerorts im Vereinsleben geleistet werde – oft ganz selbstverständlich, auch unter erschwerten Bedingungen».
Die Geschichte einer Brücke als Sinnbild
In seiner Ansprache griff Arnold das Thema Zusammenhalt auf und illustrierte dieses mit dem Bild einer alten Dorfbrücke. Diese sei lange als alltägliche Verbindung genutzt worden, bis ihre Sperrung den Dorfbewohnern vor Augen geführt habe, welchen Wert sie tatsächlich besass.
Die Geschichte verdeutliche, dass es bei gemeinschaftlichen Einrichtungen nicht nur um finanzielle Fragen gehe, sondern um die Folgen ihres Wegfalls für den Alltag und das Zusammenleben.
Selbstverständlichkeiten sind nicht selbstverständlich
Weiter betonte der Gemeindepräsident, dass viele Grundlagen des heutigen Lebens – etwa eine funktionierende Infrastruktur, sauberes Trinkwasser, ein verlässliches Bildungswesen oder soziale Einrichtungen – das Ergebnis langfristiger Entscheidungen und gemeinsamer Verantwortung seien. Die Corona-Pandemie habe gezeigt, dass diese Selbstverständlichkeiten rasch infrage gestellt werden können.
In einer Zeit wachsender Unsicherheiten sei es wichtig, Verantwortung nicht ausschliesslich bei Politik und Verwaltung zu verorten.
«Eine Gemeinde funktioniert nur dann nachhaltig, wenn sich die Bevölkerung als Teil davon versteht. Engagement, Mitdenken und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sind entscheidend für ein lebendiges Gemeindeleben», ist Arnoldüberzeugt.
Im Zentrum stehe dabei nicht die Frage nach den Kosten des Zusammenlebens, sondern nach dessen Wert.