Eine unverwechselbare Mischung
Um 18 Uhr legten die Rocker los. Die Rockband «Rough» lieferte eine tolle Performance, die das Publikum begeisterte. Rough – das sind drei Männer mit der gemeinsamen Liebe zur Rockmusik. Die Appenzeller sind selbst eingefleischte Rock-Fans und zählen sowohl für ihre Setlist, wie auch für die Kreation von eigenen Songs auf die Einflüsse der ganz grossen Vertreter des Genres.
Allen voran sind dies natürlich «Deep Purple», «Led Zeppelin», «AC/DC», «Cream», «Sweet», «Judas Priest» und natürlich auch die Genre-Ikonen und grössten Helden der gesamten Rockgeschichte: «Black Sabbath» rund um Ozzy Osbourne, welcher auch weniger rock-affinen Lesern aus der TV-Show «Die Osbournes» bekannt sein dürfte.
Entsprechend interessant gestaltete sich daher auch die Setlist, die die drei Musiker zum Besten gaben. Die Mischung der Songs übte eine grosse Sogwirkung aus. Während der eine Song eher gefühlsvoll und verspielt war, ging man bei anderen Songs auf die Vollen und zeigte auf, aus welchem Holz die urigen Rocker geschnitzt sind. Es ist wohl unnötig, zu betonen, wie sehr die Liebe der drei Musiker zu der guten alten Rockmusik spürbar war. Eigenkreationen wechselten sich ab mit Tracks von Krokus, Hendrix und Whitesnake.
Rockmusik, Bier, gutes Essen und dazu ausgelassene Stimmung: Das sorgte für eine unverwechselbare Mischung aus Volksfest, Rock-Konzert und geselligem Beisammensein unter Gleichgesinnten. Entsprechend viele Zuschauer kamen an den Auftakt und liessen sich vom Geschehen treiben. Dennoch kam eine Bemerkung, die den Berneckern sicher nicht ganz so gut gepasst hat – natürlich war sie aber scherzhaft gemeint: «In Rebstein gingen die Leute mehr ab. Das ist natürlich nur ein Spass», liess der Frontmann verlauten.