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Auto/Mobilität
15.04.2022

Verkehrsfreigabe für Senderstrasse und neue Senderbrücke

Bild: VN/Paulitsch
Auch für viele Schweizer aus dem St.Galler Rheintal ist es wieder eine Erleichterung. Die neue Senderbrücke und die Strassenverbindung zwischen Lustenau, Dornbirn, Lauterach und Wolfurt durchs Ried wird nach Ostern komplett freigegeben.

Nach Ostern, am Dienstag, 19. April 2022, werden um 4:00 Uhr morgens die L41, Senderstrasse und die L42, Werbenstrasse von Lustenau bis Dornbirn wieder für den Verkehr freigegeben. Ab 13:00 Uhr wird auch die neue Senderbrücke befahrbar sein, somit ist dann auch der restliche Strassenabschnitt der L41 bis Wolfurt für den Verkehr offen.

Einen Monat früher als geplant

Landesrat Marco Tittler, Strassenbaureferent der Vorarlberger Landesregierung, zeigt sich erfreut über die frühzeitige Verkehrsfreigabe: «Dank des grossen Einsatzes aller Beteiligten können wir erfreulicherweise die neue Senderbrücke einen Monat früher als geplant für den Verkehr freigeben.»

Bild: volkspartei.at

Die Senderstrasse L41 ist eine wichtige Verbindungsstrasse für den täglichen Weg zur Arbeit, insbesondere zwischen Lustenau bzw. Höchst und den Hofsteiggemeinden, mit einem Verkehrsaufkommen von mehreren Tausend Kfz pro Tag. In den letzten Monaten musste dieser Verkehr aufgrund der Sperre der Senderbrücke durch die Ortszentren der umliegenden Gemeinden ausweichen.

Verkehrsbelastung wird spürbar zurückgehen

Nun kann die neue Senderbrücke für den Verkehr freigegeben und diese wichtige Verbindung wiedereröffnet werden. «Die durch die Sperre der Senderbrücke ausgelöste zusätzliche Verkehrsbelastung in den umliegenden Gemeinden wird wieder spürbar zurückgehen», erläutert Landesrat Tittler und stellt weiters fest: «Dadurch werden die durch den Ausweichverkehr betroffenen AnrainerInnen wieder deutlich entlastet».

Bild: aktuell.dornbirn.at

Entlang des gesamten Verlaufs der L41 wird weiterhin eine Gewichtsbeschränkung von 3,5 Tonnen bestehen bleiben, da die geringen Strassenabmessungen einen LKW-Verkehr nicht zulassen. Dazu wird auf der L41 in Lauterach eine provisorische Einengung mittels Betonleitwänden errichtet, um das bestehende LKW-Fahrverbot nochmals deutlicher ersichtlich zu machen.

Sperre aus Sicherheitsgründen

Aufgrund der regelmässigen Missachtung des Fahrverbotes durch LKW musste im September 2021 die Sperre der denkmalgeschützten Holzbrücke für den motorisierten Verkehr aus Sicherheitsgründen vorgenommen werden.

Die alte Holzbrücke kann nun weiterhin für FussgängerInnen und insbesondere dem Fahrradverkehr zur Verfügung stehen. In Verbindung mit den sich in Planung befindlichen Radwegverbindungen durch die Riedgebiete kann dadurch dem wichtigen Ziel der Entflechtung des Fahrradverkehrs vom motorisierten Individualverkehr wieder ein Stück nähergekommen werden.

rheintal24/gmh/uh/vlpd