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Vorarlberg
13.01.2022

Kritische Ländle-Infrastruktur ist auf Omikron vorbereitet

Auch wenn durch Omikron gleichzeitig viele Fachkräfte ausfallen, muss die Versorgung gewährleistet sein
Auch wenn durch Omikron gleichzeitig viele Fachkräfte ausfallen, muss die Versorgung gewährleistet sein Bild: vol.at
Frühzeitig hat Vorarlberg damit begonnen, sich auf eine mögliche Omikronwelle vorzubereiten. Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Christian Gantner haben sich neuerlich mit allen Vertretern der kritischen Infrastruktur ausgetauscht.

Inzwischen ist die neue Omikron-Variante auch in Vorarlberg dominierend. Die höhere Infektiosität lässt die Fallzahlen schnell anwachsen. Und laut Prognosen stehen weitere erhebliche Steigerungen bevor, wodurch insbesondere auch die kritische Infrastruktur in Schwierigkeiten geraten könnte. Also Energie- und Wasserversorgung, Sicherheit, Blaulichtorganisationen und Gesundheitsberufe.

Zu ihrem Schutz sind im Auftrag der Landesregierung frühzeitig Schutzvorkehrungen und -konzepte ausgearbeitet worden, die am Montag im Zuge einer Videokonferenz mit den Vertreterinnen und Vertretern aus den verschiedenen Bereichen näher besprochen wurden. 

Vorbereitung auf drohende Omikronwelle

 «Im Zentrum der Konferenz sind der Austausch und die gegenseitige Information gestanden, um sich bestmöglich auf eine drohende Omikronwelle vorzubereiten», wie der Sicherheitslandesrat erklärt. Gantner: «Das Aufrechterhalten der kritischen Infrastruktur und das Absichern der versorgungsnotwendigen Güter und Dienstleistungen stehen im Vordergrund unserer Vorbereitungen. Natürlich geht es weiterhin ebenfalls darum, Belegszahlen in den Spitälern in Vorarlberg möglichst gering zu halten.»

Booster-Impfung als «Ausweg»

Zentrale Instrumente, um als Einrichtung bzw. Unternehmen gut gewappnet zu sein, sind laut Landeshauptmann Markus Wallner neben den FFP2-Masken, regelmässigen Tests, Einhalten von Hygienemassnahmen, angepassten Diensträdern, Home-Office und allgemeinen Kontaktreduktionen insbesondere die Booster-Impfungen. «Das Boostern ist auch in diesen Bereichen der kritischen Infrastruktur für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von essenzieller Bedeutung», unterstrich der Regierungschef.

Studien-Ergebnisse deuten klar darauf hin, dass der Immunschutz gegenüber der Omikron-Variante nach der Booster-Impfung deutlich besser ist als nach nur zwei Impfungen. Auch Personen, die sich schon einmal mit SARS-CoV-2 infiziert haben und genesen sind, dürften gegenüber der Omikron-Variante einen geringeren Immunschutz haben. Von allen zweifach Geimpften haben sich in Vorarlberg schon rund 39,9 % Prozent eine Booster-Impfung abgeholt.

rheintal24/gmh/uh/vlk