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Balgach
29.11.2021

Weihnachtsmarkt «light» in Balgach sehr gut besucht

Samichlaus und Schmutzli verteilten Nüssli an die Kinder
Samichlaus und Schmutzli verteilten Nüssli an die Kinder Bild: Ulrike Huber
Trotz merklicher Verkleinerung, trotz 3G-Zertifizierungspflicht - der Balgacher Weihnachtsmarkt war auch dieses Jahr eine Attraktion und ein Besuchermagnet.

Der Weihnachtsmarkt in den alten Gassen von Balgach war und ist immer der stimmungsvollste der vielen Advents- und Weihnachtsmärkte gewesen. Und wohl auch immer derjenige mit der höchsten Besucheranzahl. Denn in früheren Jahren reichten die Standreihen durch die enge Steigstrasse bis hinunter zum Empfangstor bei der Hauptstrasse.

  • Der imposante Begrüssungsbogen am Eingang der Steigstrasse Bild: Ulrike Huber
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  • Die Häuser in der Steigstrasse, wie hier jenes von Ricardo Sieber, waren von ihren Bewohnern weihnachtlich herausgeputzt worden Bild: Ulrike Huber
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Festlich geschmückte Häuser

Zwar standen dieses Jahr in den engen Gassen keine Stände, dennoch hatten sich die Anrainer so gut wie möglich auf diesen Tag vorbereitet. Wenn die Besucher des Weihnachtsmarktes von Hauptstrasse kommend an ihren Häusern vorbeigehen. An den festlich geschmückten Häusern. Da blinkte und strahlte es, da lachten die vielen Weihnachtsmannfiguren und leuchteten die Augen der Kinder ob der gesammelten Weihnachtspracht.

  • Alle Jahre wieder tummeln sich viele Besucher beim Balger Weihnachtsmarkt Bild: Ulrike Huber
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  • Bild: Ulrike Huber
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  • Bild: Ulrike Huber
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Doch Corona macht alles anders. So war es dieses Jahr ein Weihnachtsmarkt «light» unter 3G-Zertifikatsbedingungen. Um dies möglich zu machen, konzentrierte sich das Geschehen auf den Vorplatz der Schule Breite, der durch Absperrgitter eingezäunt worden war.

3G auch für den Samichlaus

Am Zugang kontrollierten Vertreter des Veranstalters konsequent die mitzubringenden Zertifikate. Was schnell gegangen ist. Und dann konnten sich die vielen, vielen neugierigen Besucher in das Marktgeschehen stürzen. Auch Samichlaus und Schmutzli mussten sich der Prozedur unterziehen, bevor sie ihre Erdnüsse an die Kinder verteilten.

  • Kekse und andere süsse Leckereien waren ein Anziehungspunkt für alle Kinder Bild: Ulrike Huber
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  • Vor dem Marroni- und Verpflegungsstand der Feuerwehr bildeten sich lange Schlangen Bild: Ulrike Huber
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  • Von diesen beiden Herren mit weihnachtlichen Käppis wurden Wurst und Käse aus Graubünden unter die Leute gebracht Bild: Ulrike Huber
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Trotz der besonderen Umstände war es wieder ein stimmungsvoller Markt. Ein starkes Zeichen, dass das Fest des Friedens und der Liebe nicht mehr allzu weit entfernt ist. Und die Leute sich durch Corona nicht die Freude auf Weihnachten vermiesen lassen.

Heisse Getränke

Viele Rheintalerinnen und Rheintaler stürzten sich in das Marktgeschehen. Wichtigstes Angebot an diesem nasskalten Nachmittag und Abend waren wohl die an allen Ecken und Enden angebotenen heissen Getränke. Ob roter oder weisser Glühwein, ob Glühmost oder Feuerzangenbowle, ein paar Schluck reichten meist, um die von der Kälte gefühllosen Zehen oder Finger wieder auf Temperatur zu bringen.

  • Da glänzten die Kinderaugen, ... Bild: Ulrike Huber
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  • ...und die Erwachsenen wunderten sich ob des schönen Angebotes Bild: Ulrike Huber
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Doch nicht nur vor den Getränkeständen, sondern auch vor den Grillstationen bildeten sich zeitweise lange Schlangen. So eine heisse Bratwurst, Zack-zack, Pommes oder Marroni tut eben dreifach gut. Es wärmt den Magen und die Finger und sorgt für gute Stimmung.

Selbstgestricktes und Selbstgemachtes

Das OK hatte auch für ein vielfältiges Marktangebot gesorgt. In den vielen Ständen wurden neben den üblichen Marktprodukten wie Selbstgestricktes und anderes Selbstgemachtes, Schmuck und Kosmetikprodukten, auch originelle Geschenkartikel. Wie tibetische Klangschalen, Steine mit verborgenen mythisch-esoterischen Kräften, Engel in allen Formen, Materialien und Farben und «unzerstörbare» Kinderjeans.

  • Selbstgestricktes hat auf Weihnachtsmärkten immer Konjunktur Bild: Ulrike Huber
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  • ...wie auch Bilder... Bild: Ulrike Huber
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  • ...und Karten für viele Anlässe. Bild: Ulrike Huber
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Gute Verkäufe machte ein Stand mit hübschen Wollkappen und gestrickten Schals. Ein Anziehungspunkt für die Kinder waren «Martins Zuckerbölla», wo man im Offenverkauf Lutschbonbons aller Geschmacksrichtungen erwerben konnte.

Bleibt nur zu hoffen, dass der Coronafluch beim nächsten Weihnachtsmarkt in Balgach in genau einem Jahr endgültig Geschichte sein wird und wir wieder einen Markt in den alten und geschichtsträchtigen Gassen erleben dürfen.

rheintal24/gmh/uh