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Widnau
18.10.2021
18.10.2021 17:26 Uhr

Zehntfeld-Fertigstellung verzögert sich

Die Mitarbeitenden des Zentrums Augiessen besichtigen ihren künftigen Arbeitsplatz, das neue Alterszentrum Zehntfeld
Die Mitarbeitenden des Zentrums Augiessen besichtigen ihren künftigen Arbeitsplatz, das neue Alterszentrum Zehntfeld Bild: PD
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses Augiessen haben den Rohbau des Alterszentrums Zehntfeld besichtigt. Lieferschwierigkeiten verzögern die Fertigstellung des Neubaus um rund ein halbes Jahr.

Bauleiter Ivo Gächter und Projektleiter Bernhard Eberle von der Cristuzzi AG sowie Miriam Stoffel, Verantwortliche Liegenschaften der Gemeinde, führten durchs Erdgeschoss, durch die erste von drei Wohnetagen mit 102 Zimmern und durch die öffentliche Tiefgarage mit 86 Plätzen. Der Neubau sei ausgesprochen grosszügig bemessen, die Arbeitswege für die Pflege optimal und die Küche riesig, so das Fazit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ihrem künftigen Arbeitsort. 

Mittagessen für auswärtige Gäste

Da man keine Halbfertigprodukte servieren, sondern alles frisch zubereiten werde, brauche es grosse Flächen zum Rüsten sowie umfangreiche Kühl- und Nebenräume, erläuterte Miriam Stoffel die Bauplanung. Das Küchenteam wird im Haus Zehntfeld nicht nur für die Hausgäste kochen, sondern auch für den Schülerhort, den Mittagstisch und den Mahlzeitendienst, der feine Menüs nach Hause liefert.

Gekocht und angerichtet wird im Zehntfeld auch für auswärtige Gäste im öffentlichen Bistro. Ebenfalls grosszügig bemessen sind die Aufenthaltsräume auf den Etagen, die Aktivierungsräume und das Gartenzimmer mit Ausgang zum öffentlichen Park. «Auch die Baumreihe gehört zu uns», deutete Stoffel auf die vollen Obstbäume.

In den Fluren belebt eine Brettstruktur die Betonwände – Bauleiter Ivo Gächter führt die Mitarbeitenden durchs neue Alterszentrum Zehntfeld Bild: PD

Bezug Haus Zehntfeld: «Es wird Herbst 2023»

Bis das «Zehntfeld» bezogen werden kann, werden noch weitere Apfelernten ins Land ziehen. «Es wird Herbst 2023», beantwortete Bauleiter Bernhard Eberle die Frage zum Bezug des neuen Zentrums. Die durch die Pandemie verursachten Lieferprobleme und die Verknappung von Baumaterialien auf dem Weltmarkt hätten dazu geführt, dass die Fenster nicht wie geplant vor dem Wintereinbruch, sondern erst im kommenden Frühjahr eingebaut werden können.Was auch den Innenausbau verzögere.

«Wir machen das Beste aus der Situation, für die Bauaustrocknung ist das sicher kein Nachteil.» Und da das Lärchenholz, das für die Fenster bestellt wurde, derzeit nicht erhältlich ist, wird es durch Fichtenholz ersetzt. «Eine gute Alternative», meinte Stoffel. «Am Preis ändert sich nichts.» Wie auf allen Baustellen ist weiterhin Flexibilität und Geduld gefordert. Doch seien alle Beteiligten sehr engagiert, immer wieder Lösungen zu suchen, lobte Stoffel die Architekten, Bauleitung und Baufirmen. 

pd/rheintal24