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Altstätten
19.09.2021
20.09.2021 11:43 Uhr

Das Schwierigste ist die Auswahl

Schlemmen und Geniessen beim Streetfood-Festival auf der Altstätter Allmend
Schlemmen und Geniessen beim Streetfood-Festival auf der Altstätter Allmend Bild: Ulrike Huber
Das über das gesamte Wochenende dauernde Streetfood-Festival auf der Allmend in Altstätten brachte seine Besucher in eine Zwickmühle. Wie sollte man nur aus der Riesenauswahl das Gluschtigschte heraussuchen?

Das Streetfood-Festival auf der Altstätter Allmend war an diesem Wochenende wohl die am besten riechende Veranstaltung im Rheintal. Würzige, verlockende, ja geradezu verzückende Aromen wehten dem geneigten Besucher schon beim Anmarsch auf das Festgelände entgegen.

  • Sandro Steiger und Joel Eugster wachten darüber, dass nur die tausend genehmigten Besucher das Festivalgelände betreten konnten. Bild: Ulrike Huber
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  • Der Barwagen war sehr gut frequentiert Bild: Ulrike Huber
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Hungergefühl und knurrende Mägen

Aromen, die die Magensäfte in Wallung brachten, den Speichel im Mund zusammenlaufen liessen und bei jedem ein Hungergefühl erzeugten, auch wenn vielleicht die letzte Mahlzeit noch gar nicht lange her war. Die Mägen knurrten und die Gäste liefen an den im Kreis aufgestellten Verkaufswagen vorbei, um zunächst einmal zu erkunden, was es denn wohl sein sollte.

  • Die Kinder tummelten sich beim Hüpfgerät,... Bild: Ulrike Huber
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  • ...während die Grossen Speisen aus aller Welt probierten Bild: Ulrike Huber
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Denn die Auswahl war verblüffend gross. Knapp zwanzig Buden rangelten um den Geschmack der maximal tausend Besucher täglich, die Eintritt auf die Festwiese fanden. Und für die Besucher wurde es beinahe zur Seelenqual, sich zu entscheiden.

  • Bild: Ulrike Huber
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  • Melissa Cavallin und Jessica Lombardi waren aus Frauenfeld angereist, um Burger und Spiesse von ihrem originellen Grill anzubieten Bild: Ulrike Huber
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Grill-Wraps oder Churros

Was sollte es denn sein? Ein Langos aus Ungarn, eine Teigtasche aus Tibet oder ein am Holzspiess gegartes paniertes Schnitzel? Das Angebot machte ratlos. Grill Wrap oder mexikanisches Churros, Fischknusperli oder Fajitas? Ausnahmsweise etwas Fleischloses mit dem «rein pflanzlichen Genuss» bei «Mega-Fein». Oder doch noch lieber einen Stand weiter zur Bärli-Metzg mit Appenzeller Bratwürsten?

  • Ramon zapfte aus den Hydranten seines Durstlöschfahrzeug blonden, frischen Gerstensaft Bild: Ulrike Huber
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Das lange Aussuchen machte zunächst einmal durstig, sodass der Barwagen sehr gut belagert war. Wie auch das «Durstlöschfahrzeug» der Breite-Bar, wo von Ramon herrlich kühles Bier aus Zapfhähnen eingeschenkt wurde, die aussahen wie Hydranten: «Ich bin ganz zufrieden mit dem Geschäft. Das Wetter spielt heute mit, der Besuch ist gut und die Leute haben Durst.»

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Zischende Burger und Fleischspiesse

Auch Melissa und Jessica von «Twenty-Seven-Food» strahlten mit der Sonne um die Wette: «Gestern war es noch nicht so gut, aber heute kommen die Leute. Und schliesslich haben wir bis 22.00 Uhr geöffnet.» Dann mussten sich die beiden mit ihrem Stand aus Frauenfeld angereisten jungen Frauen wieder um ihre auf originellem Grill zischenden Burger-Paddies und Fleischspiesse kümmern.

  • Ob etwas Würziges, wie die Schnitzel auf Holzspiess,... Bild: Ulrike Huber
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  • ...oder ein süsses Eis, für alle war das Richtige dabei Bild: Ulrike Huber
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Es war beim Streetfood-Festival mit zwei Gelati-Ständen aber auch für die süssen Naschkatzen gesorgt. Wie auch mit der Creperie. Hauchdünne Omeletts, je nach Gusto mit Nutella, Schokolade, Eierlikör oder Grand Marnier oder anderen Glückslieferanten gefüllt. Nur schade bei diesem Angebot, dass man nicht wie eine Kuh sieben Mägen hat.

rheintal24/gmh/uh