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Diepoldsau
11.09.2021
11.09.2021 19:35 Uhr

Figurative Bilder und Skulpturen

Vier Künstler, ein Thema: Jürg Jenny, Armin Burghagen, Thomas Jutz und Peter Federer  und ihre Werke (von links)
Vier Künstler, ein Thema: Jürg Jenny, Armin Burghagen, Thomas Jutz und Peter Federer und ihre Werke (von links) Bild: PD
Die Galerie Art dOséra lädt zur Ausstellung «Figurativ» mit den vier Künstlern, Jürg Jenny, Peter Federer, Thomas Jutz und Armin Burghagen ein.

Bei der Galerie Art dOséra geht es jetzt «Schlag auf Schlag». Nach der erfolgreichen Ausstellung mit Erna Lang, wird am Freitag, 17. September bereits wieder die nächste Ausstellung eröffnet. Vier Künstler befassen sich dabei mit dem Thema «Figurativ». Bei den Bildern und Skulpturen wird die Figur mehr oder weniger deutlich erkennbar sein. Es geht dabei aber nicht um die reale Welt (Abbild), sondern um die Umsetzung der visuellen Wahrnehmung. Es geht um Ausdruck und Stimmung, die der Gegenstand, die Figur auslösen. Das Ergebnis ist im besten Fall etwas Neues, das dem Betrachter neue Räume für Interpretationen öffnet.


Die Figuren des Rheintaler Künstlers Jürg Jenny tragen seinen unverkennbaren «Stempel». Er selbst bezeichnet sich einfach als Bildhauer. Doch Jenny ist mehr. Er ist auch Illustrator, druckt Holzschnitte, meisselt, schnitzt und giesst Skulpturen aus Holz, Stein Beton, Polyester oder Metall. Mit seinen Kuh- und Frauenplastiken hat er sich national und ennet dem Rhein einen Namen gemacht, seine Werke werden in Galerien gehandelt. Kühe und Frauen, überhaupt Körper, das sind seine bevorzugten Motive.

Peter Federer ist ein Eisenplastiker, den man nicht nur im Rheintal kennt. Seinen Eisenplastiken begegnet man in der ganzen Schweiz. Peter Federers Existenz als Künstler lässt sich dadurch bestätigen, dass Kunst nicht nur gefühlt, sondern auch gemacht wird. In der existenziellen Auseinandersetzung, im Widerstreit der Meinung. Täglich neu gemacht, im Willen als Künstler da zu sein und weiter zu wirken.

Von Kühen ist auch Thomas C. Jutz fasziniert. Das, was die Arbeit des Vorarlberger Künstlers auszeichnet, ist die genüsslich-sinnliche Malweise. Man könnte auch sagen, die Farbe wird körperlich in Erscheinung gebracht, so dass die Modulationen in sich wie eine Farblandschaft wirken, unabhängig vom Motiv. Das gibt dem Betrachter die Möglichkeit eines abstrakten Sinnesreizes Figur und Raum sind das zentrale Thema der Malerei des deutschen Künstlers Armin Burghagen. Die Räume entwickeln sich malerisch aus dem Schichtgefüge der Farben. Ihr expressiver Grundton weist sie als emotionale Erfahrungsräume aus. Andeutungen illusionistischer Raumtiefe und eine eigenwillige Lichtführung etablieren sie als bühnenhafte Kulissen, in denen zeichenhafte menschliche Figuren ein isoliertes Leben zu führen scheinen: Malerische Metaphern für ein urbanes Lebensgefühl. In seinen Zeichnungen entstehen die filigranen Figuren mit dem federleicht geführtem Tuschestift und sind Träger von Stimmungen und Fantasien.

Die Ausstellung wird am Freitag, 17. September um 19 Uhr eröffnet. Anschliessen kann die Ausstellung zu folgenden Öffnungszeiten besichtigt werden: Jeweils samstags, 18., 25. September sowie 2. Oktober von 16 bis 20 Uhr und sonntags, 19., 26. September sowie 3. Oktober von 11 bis 16 Uhr.

PD/rheintal24