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Widnau
18.05.2021
18.05.2021 14:54 Uhr

Kilbi und 1. Augustfeier fallen aus

Bild: widnau.ch
Infolge der nach wie vor geltenden Coronavirus-Schutzmassnahmen hat der Gemeinderat hat beschlossen, im Sommer nochmals auf die Durchführung der Kilbi sowie der 1. Augustfeier zu verzichten.

Kilbi und 1. Augustfeier abgesagt

Die Bestimmungen zu den Corona-Schutzmassnahmen lassen eine verbindliche Planung von öffentlichen Anlässen mit einer grossen Anzahl von Teilnehmenden und Gästen nach wie vor nicht zu. Deshalb hat der Gemeinderat beschlossen, die Kilbi am 25. Juli sowie die 1. Augustfeier dieses Jahr nochmals auszusetzen. Ohne grossen und komplizierten Kontrollaufwand sei es kaum möglich, an diesen beiden Anlässen die geltenden Schutzmassnahmen infolge COVID-19 einzuhalten. Nur schon die Abstandregeln sind weder an der Kilbi noch an der 1. Augustfeier sinnvoll umzusetzen heisst es in der Medienmitteilung weiter. Und eine 1. Augustfeier ohne den beliebten gemeinsamen Brunch sei nicht das schöne Gemeinschaftserlebnis, zu dem der Rat die Bevölkerung am Nationalfeiertag einladen möchte. Zudem wäre bei schlechtem Wetter eine spontane Verschiebung in die Sporthalle problematisch, weil für Indoor-Veranstaltungen wiederum andere Vorschriften gelten als draussen. Der Gemeinderat bedauert es ausserordentlich, dass auf die beiden Sommer-Anlässe verzichtet werden muss. Aber das Wohl und die Gesundheit der Besucherinnen und Gäste sowie der Mitarbeitenden stehe im Vordergrund. Umso grösser wird die Freude sein, wenn im kommenden Jahr Jung und Alt wieder spontan und ohne Einschränkungen die Widnauer-Kilbi geniessen und an dem 1. August-Brunch teilnehmen können. 

Wechsel Kaminfeger

Bruno Manser betreut seit 1. Februar 1992 den Kaminfegerkreis Widnau. Er hat sich entschlossen, per 31. Juli 2021 in Pension zu gehen und hat auf diesen Termin hin dem Gemeinderat seinen Rücktritt eingereicht. Als Nachfolger hat der Gemeinderat den Widnauer Kaminfegermeister Micha Niederer gewählt. Er wird die Aufgabe am 1. August 2021 übernehmen. Der Gemeinderat bedankt sich bei Bruno Manser für die geleistete Arbeit und wünscht ihm alles Gute in der Pension. Micha Niederer wünscht man einen guten Start als Kaminfeger in Widnau.

Bild: amphitheater-huentwangen.ch/

Energie-Spartipp

So geht's ohne Raschelsäckli

Sie heissen Multi- oder Veggie-Bags: die Mehrwegbeutel für Früchte und Gemüse im Offenverkauf. Dank ihnen gibt es keinen Grund mehr, auf die Einweg-Plastiksäckli zurückzugreifen.

Das Bedürfnis der Konsumentinnen und Konsumenten ist gross, ihre Auswahl an Früchten und Gemüse sortengetrennt einzupacken und nicht offen in die Einkaufstasche zu legen. Woher dieses Bedürfnis auch kommt, es taugt nicht als Argument, immer noch Äpfel, Kartoffeln und Rüebli einzeln in Plastiksäckli zu verpacken, um das Preisetikett darauf zu kleben. Die hauchdünne Folie bietet auch keinen Schutz für die Waren. Und daheim angekommen, wandern die Säckli in den allermeisten Fällen direkt in den Abfall. Verantwortungsbewusstes Einkaufen geht anders.

Der Mehrfachnutzen

Die Mehrwegbeutel liegen bei den Detailhändlern direkt in der Früchte- und Gemüse­abteilung auf und sind meist im 3-er Pack für ein paar Franken zu kaufen. Sie bieten ausreichend Platz für einen bunt gemischten Fruchtsalat – und für alle Preisetiketten. Die Detailhändler verfolgen bei der Produktion ihrer Mehrwegbeutel verschiedene Ansätze. Entscheidend ist: Wer die Mehrwegbeutel auch mehrfach nutzt, belastet die Umwelt weit weniger als mit den Einweg-Plastiksäckli.

«Wenn ich eine Tasche immer dabei habe und mehrfach verwende, dann schont das ganz klar Ressourcen,» meint Dr. Roland Hischier, EMPA St.Gallen

Als Alternative können Sie sich auch Ihre eigenen Beutel aus einem vorrätigen Stück Stoff oder einem alten T-Shirt nähen. Ob selbstgemacht oder gekauft, die Mehrwegbeutel sind atmungsaktiv, reissfest und waschbar. Verwenden Sie Mehrwegbeutel bei Ihrem Einkauf und zeigen Sie, dass es keine Raschelsäckli mehr braucht.

Auskunft erteilt Christa Köppel, Gemeindepräsidentin, unter Tel. 071 727 03 25.

 

 

PD