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Fussball Regional
28.06.2022
28.06.2022 14:29 Uhr

FC Widnau: neue Gruppe, neue Gegner, neue Spieler

Trainer Andi Lüchinger und Co-Trainer Daniel Lüchinger nehmen die neue Gruppeneinteilung gelassen auf
Trainer Andi Lüchinger und Co-Trainer Daniel Lüchinger nehmen die neue Gruppeneinteilung gelassen auf Bild: Ulrike Huber
Die 2. Liga interregional besteht ab der kommenden Spielzeit nur noch aus fünf Gruppen a je 15 Mannschaften. Daher wurden die Teams aus der Ostschweiz, wie auch der FC Widnau neu in die Gruppe 5 eingeteilt.

Zwei Spiele mehr als in der letzten Saison haben die Blau-Weissen in der kommenden Saison vor der hoffentlich breiten Brust. Aufgrund der Tatsache, dass aus jeder der bisher sechs 2.Liga Interregional Gruppen gleich zwei Teams aufgestiegen sind, wurden die einzelnen Gruppen durchgehend mit fünfzehn Teams bestückt.

Altbekannte und neue Gegner

Dabei finden sich die Teams aus der Ostschweiz, darunter auch der FC Widnau neu in der Gruppe 5 wieder. Zum Teil mit altbekannten Gegnern. So wird es das Derby mit dem FC Rorschach-Goldach auch weiterhin geben. Genauso die Begegnungen mit Chur 97, Wil II, Bazenheid, SV Schaffhausen, Frauenfeld oder Amriswil.

Kein Wiedersehen gibt es mit den Stadtzürcher Vereinen, mit den Red Stars oder den abgestiegenen Blue Stars.

Unbekannte Landzürcher

Dafür wird man auf der Aegeten gegen einige dem Fussballverband Region Zürich angehörige, und im Rheintal anhin unbekannte «Landzürcher» Teams in der Region Zürichsee antreten. Etwa gegen den FC Adliswil, den FC Lachen/Altendorf, den FC Thalwil oder den FC Uster. Neu in derselben Gruppe wie die Widnauer ist auch der FC Balzers aus Liechtenstein, der aus der 1. Liga abgestiegen ist.

Die Vereinsverantwortlichen des FC Widnau sehen der kommenden Saison gut gelaunt entgegen Bild: Ulrike Huber

«Die neue Gruppeneinteilung spielt für uns keine Rolle. Zweimal nach Kreuzlingen oder zweinal an den Zürichsee, da bleiben die Entfernungen gleich», nimmt Widnaus Co-Trainer Daniel Lüchinger die neue Situation gelassen auf.

Kader gleich gross wie in Vorsaison

Auch die Frage, ob der Kader noch breiter aufgestellt werden müsse, da es zwei Spielrunden per pro Saison geben wird, reagiert das blau-weisse Urgestein nonchalant: «Der Kader bleibt etwa gleich gross wie in der Vorsaison. Denn so ein Verletzungspech, wie wir es in der Rückrunde zu verzeichnen hatten, gibt es nicht zweimal nacheinander.»

Bei den Widnauern ist die Kaderplanung vorläufig abgeschlossen. «Ausser es kommen noch ungeplante Abgänge, dann müssen wir eben kurzfristig reagieren.» Die bisherigen Abgänge von Alban Lufi (Au-Berneck), Valentin Aggeler (Rücktritt), Kaya Sahin (Studium in Wien), Drilon Demiri (St.Margrethen) und Dominic Huber (Rorschach-Goldach) konnten gleichwertig oder besser ersetzt werden.

Knipser und Chancenschnüffler

Mit Slobodan Aksic vom FC Staad konnte endlich ein richtiger Torjäger, ein Chancenschnüffler, Knipser, kurz ein echter Torgarant engagiert werden. In der letzten Saison brachte es Aksic auf 25 Tore. Allerdings «nur» in der 3. Liga. Auf der Aegeten ist man aber überzeugt, dass die Qualität des Staaders Goleador auch für die 2. Liga Interregional reichen wird.

Ein weiterer Routinier kommt mit dem Brasilianer Attila Prado vom FC Lochau und soll die Abwehr verstärken. Bestens bekannt auf der Aegeten ist Rückkehrer Lars Ivanusa. Die Fans freuen sich bereits auf den technisch herausragenden Wirbelwind. Aus der zweiten Mannschaft stossen Dario Ivic und Kim Gremminger zum Fanionteam.

Mit dieser Equipe sollte es eigentlich möglich sein, wieder im Spitzenfeld der Liga eine gute Rolle zu spielen.

rheintal24/gmh/uh