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In-/Ausland
22.05.2022

Bericht: Frauen unter Asow-Kriegsgefangenen

Blick auf das Stahlwerk Azovstal in Mariupol. Foto: Alexei Alexandrov/AP/dpa
Blick auf das Stahlwerk Azovstal in Mariupol. Foto: Alexei Alexandrov/AP/dpa Bild: Keystone/AP/Alexei Alexandrov
Russland – Unter den im Stahlwerk Azovstal in der Hafenstadt Mariupol in der Südostukraine gefangen genommenen Kämpfern sind laut den prorussischen Separatisten auch 78 Frauen. Der Chef der Donezker Separatisten, Denis Puschilin, sagte am Samstagabend der russischen Staatsagentur Tass zufolge, es seien zudem Ausländer in russische Gefangenschaft gekommen. Eine Zahl nannte er zunächst nicht.

Am Freitagabend hatte das russische Verteidigungsministerium die komplette Einnahme des über Wochen belagerten Stahlwerks am Asowschen Meer mitgeteilt. Nach Angaben aus Moskau kamen insgesamt 2439 ukrainische Soldaten seit dem 16. Mai in russische Gefangenschaft.

"Sie hatten genug Nahrung und Wasser, sie hatten auch genug Waffen", sagte Puschilin. "Das Problem war der Mangel an Medikamenten." Nach Angaben des Separatistenführers sind sechs ukrainische Kämpfer in dem Stahlwerk ums Leben gekommen, "als sie versuchten, Munitionsdepots vor ihrer Gefangennahme in die Luft zu sprengen".

Keystone-SDA