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Widnau
21.05.2022
21.05.2022 09:30 Uhr

Einigung im Kündigungsstreit mit Mesmer

In der Pfarrei der Widnauer Kirche St.Josef haben sich die Gemüter wieder etwas beruhigt
In der Pfarrei der Widnauer Kirche St.Josef haben sich die Gemüter wieder etwas beruhigt Bild: Ulrike Huber
Wie der Widnauer Kirchenverwaltungsratspräsident Jean-Pierre Chereau mitteilt, habe man sich mit dem früheren Mesmer über dessen Kündigung geeinigt.

Wie von rheintal24.ch berichtet, waren in einer Informationsveranstaltung der Kirchenverwaltung der katholischen Kirche in Widnau Gräben zwischen einem Teil der Kirchbürger und dem Kirchenverwaltungsrat sichtbar geworden.

Vorgangsweise bei Kündigung kritisiert

Insbesondere wurde auf dieser Zusammenkunft die Vorgangsweise des Verwaltungsrates bei der erfolgten Kündigung von Mesmer Stefan Widrig kritisiert. Widrig war über sechzehn Jahre als Mesmer tätig gewesen und soll während des Krankenstandes ohne nachvollziehbare Gründe gekündigt worden sein. Ein Gerichtsverfahren war anhängig. Ein länger andauernder Streit hätte die Spaltung in der Kirchgemeinde wohl noch vertieft.

Doch jetzt kam in dieser Sache Entwarnung. Jean-Pierre Chéreau, Kirchenverwaltungsratspräsident Widnau, hat der Redaktion von rheintal24 ein e-mail übersendet, das wir ungekürzt wie folgt wiedergeben.

Sehr geehrter Herr Huber,

Hiermit möchte ich Sie informieren, dass sich die Kirchgemeinde Widnau mit Stefan Widrig geeinigt hat, die Kündigung per 31. Januar 2022 war gültig, das Verfahren ist abgeschlossen. Über die Details der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart. Stefan Widrig wird zu gegebener Zeit verabschiedet.

Freundliche Grüsse

Jean-Pierre Chéreau

Nach wie vor ist nicht bekannt, was dem beliebten und langgedienten Mesmer Stefan Widrig überhaupt Schwerwiegendes vorgeworfen wurde. Denn nur aus Jux und Tollerei wird es ja nicht zu dieser Kündigung gekommen sein.

rheintal24/gmh/uh