Home Region Sport Magazin In-/Ausland Agenda
Gesundheit
24.01.2022

Neuartige Zertifikate lassen auf sich warten

Wer schon ein Zertifikat hat, für den oder die ändert sich nichts.
Wer schon ein Zertifikat hat, für den oder die ändert sich nichts. Bild: KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE
Der Bund kann vorerst keine Covid-Zertifikate für Genesene aufgrund von Antigen-Schnelltests ausstellen. Grund sind technische Probleme, wie das Bundesamt für Technik und Informatik am Montag mitteilte.

Eigentlich sollten die neuartigen Zertifikate ab Montag ausgestellt werden. Der Bund hatte ihre Einführung als vorübergehende Lösung beschlossen, weil in der Omikron-Welle die PCR-Tests knapp sind.

Es habe sich gezeigt, dass das Testresultat eines positiven Antigen-Schnelltests in der aktuellen epidemiologischen Situation sehr zuverlässig sei, schreibt dazu das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf seiner Website. «Falsch positive»Tests seien sehr unwahrscheinlich.

Bis anhin mussten Betroffene für ein Genesenen-Zertifikat einen positiven PCR-Test vorlegen. Alternativ konnten sie aufgrund eines Antikörper-Tests ein nur in der Schweiz gültiges Zertifikat erhalten.

Die neuen Genesenen-Zertifikate aufgrund eines positiven Antigen-Schnelltests sind ebenfalls nur in der Schweiz gültig - ab dem elften Tag nach dem positiven Test. 270 Tage nach dem positiven Test verfallen sie.

Vorläufig dürften nur wenige Menschen von dem technischen Problem betroffen sein, denn nur Antigen-Schnelltests, die am oder nach dem 24. Januar durchgeführt werden, berechtigen zu einem derartigen Zertifikat.

Das Vorzeigen und Prüfen bestehender Zertifikate sei von der Störung nicht betroffen, betonte das BIT in seiner Mitteilung. Auch das Ausstellen aller anderen Arten von Covid-Zertifikaten funktioniere wie gewohnt. Das BIT arbeitet nach eigenen Angaben intensiv an der Behebung des technischen Problems.

sda/stgallen24/rheintal24