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15.01.2022

Bischofberger: Nix wars im ersten Lauf

Nur knapp verpasste Marc Bischofberger (3.v.l) den zweiten Rang in seinem Achtelfinallauf
Nur knapp verpasste Marc Bischofberger (3.v.l) den zweiten Rang in seinem Achtelfinallauf Bild: SRF/Screenshot Ulrike Huber
Freitagabend fand das erste von zwei Skicross-Weltcuprennen im kanadischen Nakiska statt. Die zweitletzte Chance für Marc Bischofberger, sich für Olympia in Peking zu qualifizieren, der aber schon im Achtelfinale ausschied.

Eine schnelle, steile und gefährliche Piste mussten die Skicrosser am Freitag beim Weltcuprennen in Nakiska (CAN) unter die Bretter, die die Welt bedeuten, nehmen. Überholen war auf dem engen und schmalen Kurs beinahe unmöglich. Jeder Fehler bedeutete die Gefahr eines Abflugs in den nahen Wald. So wie es der Schweizerin Talina Gantenbein am Freitag passiert ist. Zum Glück ohne Verletzungsfolgen, während ihre «Sturzpartnerin» India Sherret mit dem Akja abtransportiert werden musste.

Mit Delbosco und Midol hatte Bischofberger starke Konkurrenz in seinem Lauf Bild: SRF/Screenshot Ulrike Huber

Gut vom Startbrett weg

Die Marbacher Olympiahoffnung Marc Bischofberger war im siebten Achtelfinale an der Reihe. Der traditionelle Schlecht-Starter kam diesmal sogar gut vom Startbrett weg, ging dann aber doch nur als Dritter in die erste Kurve und schaffte es dann nicht mehr weiter nach vorne. Obwohl er in einer Kurvenpassage nah dran war. Nur die besten Zwei eines jeden Laufs kommen weiter.

Sieg ging an Kevin Drury

Sieger des ersten Nakiska-Laufs (heute, Samstagabend, findet das zweite Rennen statt, 20.25 Uhr auf SRF2), wurde der Kanadier Kevin Drury vor dem Schweden David Mobaerg und dem Deutschen Tobias Müller. Als einziger der Schweizer Olympiaticketkonkurrenten für Bischofberger konnte Joos Berry als Gesamtsiebter Meriten sammeln.

rheintal24/gmh/uh